10/13/2015

Blanca

Eine weitere Rettung, fast eine weitere Tragödie. Ihr Name ist Blanca, offenbar wegen ihres schwarzen Fells - ich weiß, ein schlechter Witz. Einen Teil ihrer Geschichte kennt Ihr bereits, sie ist die Mutter der Welpen, die wir diesen Sommer eingefangen haben. Ihr erinnert Euch, wir haben es mit einer Falls versucht, mit einem Betäubungsgewehr, wir haben alles versucht, aber wir konnten sie nicht erwischen. Tja, nun hat sie den Fehler gemacht, in einen eingezäunten Garten zu geraten und dort wurde sie gefangen. Schaut sie Euch bitte genau an - ihr Gesicht, ihren Körper, ihre Augen, sie sind der blanke Ausdruck für Horror. Sie hat schreckliche Angst, wenn man versucht, sie anzufassen, beginnt sie zu zittern. Es ist eine Schande, aber leider kein Einzelfall - wir haben schon so viele wie sie gesehen. Ich weiß nicht, was die Jäger ihr angetan haben können, aber ich versichere Euch, wir werden unser bestes geben, ihr Vertrauen in Menschen wiederherzustellen. Ich werde versuchen, sie in meine Gruppe aufzunehmen und sie wird hoffentlich nach und nach auftauen. Wieder einmal trauige, sehr traurige Küsse, Schlabber und Umarmungen von Fermin.

https://www.youtube.com/watch?v=k39vBh9IIuc 

 

10/11/2015

Kauf etwas aus Solidarität! D

Wenn du den Tieren bei Scooby helfen möchtest, kannst du dies jetzt tun, indem du etwas in unserem "Scooby Support-Shop" kaufst.
Der Gewinn geht komplett an unsere Tiere und hilft, sie gut zu versorgen und für die medizinischen Kosten aufzukommen.
Wir  müssen immer mehr Tiere aufnehmen, die eine besondere medizinische Versorgung benötigen, nachdem sie hier in einem bemitleidenswerten Zustand ankommen. Deswegen benötigen wir jeden Tag mehr eure Hilfe.

Wenn ihr Scooby unterstützen und euch gleichzeitig nach einem schönen Geschenk umschauen wollt, dann kauft etwas in unserem "Support-Shop". Es erwarten euch dort viele schöne und unterschiedliche Artikel!

Besucht unseren Shop unter: https://www.facebook.com/tiendascooby?ref=hl










10/10/2015

Die Jagdsaison steht bevor

Die Leute, die im Refugio arbeiten, müssen nicht auf den Kalender schauen, um zu bemerken, dass die Jagdsaison bevorsteht. Es reicht den Telefonhörer abzunehmen und die Meldungen aufzuschreiben, die hier bei uns eingehen: ein Galgo mit einem gebrochenen Bein, ein Galgo mit einer offenen Fraktur, ein angefahrener Galgowelpe, ein Galgo auf der Autobahn, ein unterernährter Galgo - so geht es die ganze Zeit. Schon reiht sich eine schreckliche Geschichte von Aussetzen und Misshandlung an die nächste. Wenn wir Glück haben, können wir das Tier retten… aber manchmal ist es schon zu spät. Der Horror für die Galgos rückt näher und damit auch eine sehr schwere Zeit für unser Refugio. Es erfordert bereits jetzt große Anstrengungen jedem einzelnen Bewohner unseres Refugios im  Leben weiterzuhelfen, aber stellt Euch vor, was passiert, wenn unsere Einrichtungen überfüllt sind mit Galgos, die ernste Gesundheitsprobleme haben und dringend ärztliche Versorgung benötigen. Daher brauchen wir wieder einmal Eure Hilfe. Leider benötigen wir immer Eure Hilfe, denn die Situation in diesem Land ändert sich nicht und letztendlich sind wir Tierschützer es, die sich darum bemühen, diesen armen Tieren zu Hilfe zu kommen und ihr Leben zu retten. Bitte helft uns, damit wir die größtmögliche Zahl von ihnen retten können und damit sie eines Tages ein Leben in Würde führen können.
Willst Du uns helfen?




10/08/2015

Mitache hat seine Behandlung bekommen

Heute ist ein großer Tag für Mitache, denn endlich konnte die Behandlung
gegen die Dirofilariose bei ihm durchgeführt werden.

Das Medikament wurde ihm heute Morgen von unseren Tierärzten verabreicht
und wir hoffen nun, dass in den nächsten Wochen alles gut verläuft.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine invasive Art der
Behandlung, da sie zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Aus diesem
Grund wird Mitache unter 24 h Überwachung bleiben müssen, damit ihm
geholfen werden kann, falls es irgendwelche Komplikationen gibt.

Wir möchten allen danken, die sich um Mitaches Gesundheit gesorgt haben,
und ganz besonders der Clínica Veterinaria Huellas, da sie es ermöglicht
hat, dass er heute behandelt werden konnte.

Ohne all die gutherzigen Menschen wäre es unmöglich, so vielen Tieren zu
Hilfe zu kommen und so viele Leben zu retten.

DANKE!





10/07/2015

Rainbow.

Heute erhielten wir einen Anruf wegen eines Galgowelpen, der auf der Autobahn angefahren worden war. Die Person, die angerufen hatte, sagte, dass er neben der Fahrbahn zusammengerollt liege, unbeweglich, mit einem gebrochen Bein. Der Anrufer hatte ihn nicht selbst gesehen, sondern war von jemand anderem verständigt worden, der dort vorbeigefahren war.

Wir machten uns sofort auf den Weg, um nach ihm zu suchen, aber wir konnten ihn nicht finden. Wir fuhren mehrfach auf der Betriebsstraße, die neben der Autobahn verläuft, auf und ab, aber nichts.
Schließlich beschlossen wir, auf die Autobahn zu fahren, um die Suche aus einer anderen Perspektive fortzusetzen, und nach ein paar Kilometern fanden wir Blut auf der Fahrbahn, viel Blut, aber keinen Hund.
Wir fuhren wieder auf die Betriebsstraße, hielten dort an, wo wir das Blut gesehen hatten, und durchquerten das Buschwerk neben der Autobahn, um an die Stelle zu kommen, von der wir glaubten, dass dort der Unfall passiert gewesen sein musste.
Was wir fanden, war schrecklich. Blutspuren, die wir uns nicht erklären konnten und die darauf schließen ließen, dass dort mehr als ein Tier überfahren worden war oder dass ein und dasselbe Tier mehrfach überfahren worden war. Aber wir fanden keinen Körper.
Der erste Aufprall musste auf der Überholspur geschehen sein; dort befanden sich blutige Schleifspuren, die zum Fahrbahnrand führten.
Ein paar Meter weiter auf der Überholspur fanden wir Anzeichen für einen zweiten Aufprall und weitere Schleifspuren zum Rand der Fahrbahn hin, Hautstücke, Fasern, Blut, in einem Zickzack entlang des Fahrbahnrandes, viele Meter, bis sie schließlich verschwanden. Immer noch keine Spur von einem Körper.
Wir dachten, dass das Betriebspersonal der Autobahn den Körper bereits entfernt hätte und waren schon im Begriff zu gehen, als wir noch ein allerletztes Mal in dem etwas weiter entfernten Gestrüpp nachsahen.
Und dort fanden wir ihn, fürchterlich zugerichtet, mit zertrümmerten Knochen, die Haut abrasiert. Er war noch nicht lange tot. Fallengelassen oder in einen Busch geworfen, wie Müll.






Wir nannten ihn Rainbow.

Der Rainbow von heute ist nur einer von ihnen, aber dort draußen gibt es viele Rainbows. Sie kommen und gehen, ohne dass irgendjemand etwas für sie empfindet oder Verantwortung für ihr Leben oder ihren Tod übernimmt.
So viele sind für seinen Tod verantwortlich!
Zuallererst sein Galguero, der ihn seinem Schicksal überlassen und damit sein Todesurteil gefällt hat.
All diejenigen, die ihn herumwandernd gesehen haben, noch unverletzt oder bereits verwundet.
Diejenigen, die ihn in den frühen Morgenstunden verletzt gesehen hatten und Stunden gewartet haben, bevor sie uns zu Hilfe riefen.
All diejenigen, die ihn verletzt gesehen haben, ohne irgendetwas zu unternehmen.
Derjenige, der ihn zuerst überfahren hat und ihn in seinem Elend zurückgelassen oder ihn sogar über die Fahrbahn geschleift hat.
All diejenigen, die ihn in seinem Leid zusammengerollt gesehen haben.
Derjenige, der ihn zum zweiten Mal überfahren und ihn noch einmal über den Asphalt geschleift und seinen Körper blutig, gehäutet und in Todesangst zurückgelassen hat.
All diejenigen, die nichts getan haben, um ihm zu helfen.

Ich sah ihn erst, als es schon zu spät war, und ich schaffe es nicht, das Bild dieses armen, kleinen Mäuschens aus meinem Kopf zu bekommen, wie er da am Straßenrand zusammengerollt liegt, voller Angst und verzweifelt. Ich mag mir den Schmerz und die Angst, die er hatte in all den Stunden, die vergingen, ohne dass jemand etwas unternahm, nicht vorstellen. Ich kann die Schuld, die ich empfinde, nicht abschütteln, die Schuld darüber, dass wir ihm nicht helfen konnten, und ich frage mich, was für eine Art Mensch man sein muss, um ein anderes Lebewesen überfahren und es dann in seiner Qual einfach so zurücklassen zu können, um dann, mit sich selbst im Reinen, weiterzuleben.

Willkommen zum Beginn der Jagdsaison in Spanien 2015!

Simonetta

10/05/2015

Vergessene Hunde bei Scooby




Der 5. Oktober ist unser TAG DER VERGESSENEN HUNDE, der Tag, an dem wir eure Aufmerksamkeit auf DIE Hunde in unseren Tierheimen in Medina, Zamora und der Residencia lenken wollen, die schon viel zu lange auf ihr Zuhause warten.
Obwohl wir ein gutes Tierheim sind, und wir immer unser Möglichstes für das Wohlbefinden unserer Tiere tun, sind wir eben nur ein Tierheim und können ihnen niemals soviel Liebe und Aufmerksamkeit schenken, wie sie brauchen und VERDIENEN!
Scooby ist mit Sicherheit eine wunderbare Übergangslösung für alle Hunde in Not, sollte jedoch nur der erste Schritt in eine hellere Zukunft sein und nicht das Ende der Fahnenstange. Schaut euch also bitte die Bilder an, lest die kurze Charakterbeschreibung und berücksichtigt diese als erste, falls ihr auf der Suche nach einem neuen Freund fürs Leben seid. Sie sind an der Reihe, etwas Besonderes für jemand Besonderen zu werden!

























10/04/2015

Bobadillo

Es ist ganz simpel: Die Jagdsaison hat angefangen und damit das Aussetzen der Galgos. Er ist einer davon, ein junger Galgo Rüde, der mit einem gebrochenen Bein aufgefunden wurde. Wir wissen nicht, ob es ein Auto war oder ob er sich das Bein gebrochen hat, als er rannte und dann einfach zurückgelassen wurde. Aber klar ist, Bobadillo ist hier und braucht eine OP. Ich werde einen Termin bei unseren Freunden in der "Klinik Mediterraneo" in Madrid machen, wo Margot ihn bald behandeln wird.

Küsschen, Abschlecker und Umarmungen für euch alle
Ich halte euch auf dem Laufenden
Fermín