9/27/2011

Pity

Er ist ein Pit Bull Terrier, wir gaben ihm den Namen Pity. Bis auf die Knochen abgemagert, ein riesiger Kopf im Verhältnis zum Körper. Hervortretende Augen, hungrig, durstig, freundlich, zufrieden....nun ist er geborgen!

Fermin erhielt einen Anruf von der Polizeistation Medina. Jemand hatte bemerkt, dass irgendwo in Medina ein Hund allein zurückgelassen worden war. Der Besitzer war wohl vor EINEM MONAT ausgezogen und seitdem hatte sich niemand mehr um den Pit Bull gekümmert. Diesen langen Zeitraum überstand der bemitleidenswerte PITY boy und hielt sich irgendwie am Leben. Ein wahres Wunder! In unserem Tierheim hat der hübsche, arme Kerl erst einmal getrunken, getrunken, getrunken. Wir werden alles Erdenkliche tun, um den Jungen wieder auf die Beine zu bekommen. Er soll wieder spüren dürfen, dass er eine Persönlichkeit ist, die es verdient hat, glücklich zu sein und gut versorgt zu werden. Nun hat er aber noch das große Pech, ein Pit Bull zu sein. Aus diesem Grund sind seine Chancen, ein neues Zuhause zu finden, recht begrenzt. Er darf Spanien nicht verlassen.


                                   









9/24/2011

Acht Gründe warum Galgos perfekte Haustiere sind

  1. Sie stehlen Essen. Und, logisches Resultat, alles, was sie euch klauen, wird sich nicht als Fett an euren Bäuchen und Hüften wiederfinden.
                       


  1. Sie würden höchstwahrscheinlich selbst Einbrecher freundlich willkommen heißen. Stellt euch vor, ihr wacht nachts vom Gebell auf, geht gucken und werdet im Affekt von den auf frischer Tat ertappten Gästen umgebracht. Das könnte also in der Tat euer Leben retten.
  1. Sie sind sehr sauber. Sie benutzen sogar Toilettenpapier.

  1. Sie kommen nicht zwangsläufig, wenn man sie ruft. Und? Frische Luft ist gut für den Teint!

  1. Sie sind von variabler Größe. Zwei Stück passen mit Mensch zusammen in ein 90 cm Bett. Vorausgesetzt, man ist verrückt genug, mit dem Kopf gegen eine Holztruhe gelehnt zu schlafen.


  1. Sie wissen genau, wann ein Kissen verschlissen ist und erneuert werden sollte. Und sie haben sogar Mittel und Wege, euch das mitzuteilen. Toll, oder?

  1. Sie können euch mehr über die Totale Entspannung lehren als jeder Yoga-Lehrer.


  1. Sie empfinden das Erlernen von Kommandos im Großen und Ganzen als überflüssig. Das ist sehr praktisch, denn das erspart euch viel Zeit für das Üben von “Sitz”, “Platz”, “Fuß” und “Gib Pfötchen”. Zeit, die ihr für wichtigere Dinge übrig habt. Zum Beispiel neues Essen, Toilettenpapier oder Kissen kaufen...

Neben all diesen Vorzügen sind Galgos einfach hinreißende Geschöpfe mit umwerfendem Charme und großem Suchtfaktor.

9/22/2011

Belohnung

Ich traf diesen kleinen Galgo an einer Kreuzung auf der Straße Nr. N601, der Hauptstraße nach Madrid, in der Nähe meines Dorfes Alcazaren. Es ist eine sehr stark befahrene Straße.

Als ich sie sah, hielt ich den Wagen an und sie blieb ruhig und lief nicht weg und ichkonnte sehen, dass eine ihrer Pfoten nicht auf dem Boden war, so als ob etwas nicht mit ihr stimmte, und das arme Ding war mit Fliegen bedeckt.
Ich kam näher und streichelte sie, ließ sie mich beschnuppern und half ihr ins Auto zu steigen. Sie wehrte sich nicht, was sehr gut war, und sie stieg in den Wagen und legte sich hin. Ich habe ein Bild von ihr, das ich zuschicken kann, wenn Ihr  wollt. Als ich zu meiner  Arbeit kam, gab ich ihr etwas zu trinken und etwas zu essen, aber sie wollte nichts. Ich ließ sie im Auto, im Schatten mit den Fenstern nach unten, bis ich mit der Arbeit fertig war und sie zu Scooby bringen konnte. Sie verbrachte den ganzen Nachmittag schlafend im Auto, sehr leise, sie war sooooo gut!
Ich war sehr glücklich, sie zu sehen und dass sie nicht umhersprang, wenn ich das Auto anhalten musste. Ich musste den Wagen öfters anhalten, wenn ich einen Hund zu Fuß entlang der Straße laufen sah, und alle liefen weg, weil sie dachten, ich würde etwas Schlimmes mit ihnen machen. Und dies tat wirklich weh zu sehen, denn wenn Ihr  Euch vorstellt, was nur alles mit ihnen passieren könnte, dass sie überfahren werden könnten, aber ich würde wiederkommen und Essen dalassen, wo ich sie zuletzt gesehen habe ... Sie zu finden und ihr helfen zu können ist mein Lohn für das Anhalten zu jeder Zeit für den Rest meines Lebens, wenn ich jemanden sehe!!!
Grüße
Chris



Der Chip wurde ihr aus der Schulter geschnitten

9/20/2011

Simone

Diese ganz dünne Mastin-Mama  mit ihren zwei Babys ist aus Salamanca zu uns gekommen. Klapperdürr. Sie ist für einige Wochen dort herumgewandert, aber jetzt musste sie weg. Da in der Stadt eine Fest-Woche abgehalten wird, musste der ganze Müll  weggeschafft  und alles schön aufgeräumt werden, da viele Menschen zur Fest-Woche erwartet werden und die Verwaltung gute Werbung für ihre Stadt machen will. Der ganze Abfall raus, also auch Simone und ihre Babys…





Mick


Rosy

9/13/2011

Kleine Maunzer

Jeden Morgen, wenn ich zu den Kätzchen gehe, habe ich gerade eben erst den Raum betreten und noch nicht einmal meine Tasche abgestellt, da fordern bereits drei kräftige Kätzchenstimmen nachdrücklich Aufmerksamkeit ein – und zwar sofort! Die drei Stimmen gehören zu Buni, Miel und Pinki, die aufgrund glücklicher (oder unglücklicher) Umstände bei Scooby gelandet sind.


                                          
Im Augenblick leben sie in der Quarantäne, weil sie noch nicht zu den anderen Katzen umziehen können, bis sie wenigstens etwas größer sind. Sie interessieren sich zwar für das Futter, das ich ihnen hinstelle, aber nur kurz, denn dann wollen sie auf den Arm genommen, bekuschelt und für einen kleinen Spaziergang hinaus auf die Wiese gelassen werden.


Buni und Miel teilen sich einen Käfig und hängen sehr aneinander. Sie schlafen immer eng aneinander gekuschelt und liebkosen einander den ganzen Tag lang. Die Grautigerin Buni kam vor einem Monat in sehr schlechter Verfassung mit einem kleinen Geschwisterchen ins Tierheim. Ihr Bruder hat es leider nicht geschafft. Heute geht es Buni ausgezeichnet, sie ist rundum fit und will den ganzen Tag lang spielen und die Welt entdecken. Miel kam mit einem schwer verletzten Hinterbein ins Tierheim – vielleicht durch einen Unfall verursacht. Sie wurde operiert und heute geht es ihr gut, aber wahrscheinlich wird auf diesem Bein immer ein kleines Hinken zurückbleiben. Sie ist eine sanfte und zarte Katze und erst ein halbes Jahr alt.


Pinki ist die Kleinste der Drei. Sie wurde in einer Ruine in Cuellar gefunden, wo sie geboren wurde. Ihre Mutter kam durch einen Unfall ums Leben, und so gab es niemanden, der sich um sie kümmern konnte. Eine Frau brachte ihr Milch, bis Carolina von Pinki erfuhr und sie zu Scooby mitnahm. Als sie ankam, war sie sehr dünn, aber jetzt geht es ihr gut und frisst wie ein Scheunendrescher. Sie sucht am meisten unsere Nähe und möchte am liebsten den ganzen Tag lang schmusen.


Das sind unsere kleinen Maunzer hier bei Scooby, die mich jeden Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen aufstehen lassen, weil ich weiß, dass sie schon auf mich warten.

Irene

8/29/2011

PROJEKT 3000

SCOOBY MUSS ÜBERLEBEN!!!

PROJEKT  3000

Bitte helft uns, Scooby und seine Tiere zu retten!!!



Ihr habt sicher schon gelesen, dass auch Scooby ein Opfer der Wirtschaftskrise in Spanien geworden ist und 3000 Euro im Monat dadurch verlieren wird, dass der regionale Vertrag zur Übernahme von Hunden aus den umliegenden Auffangstationen nicht verlängert wird. Unabhängig davon bricht aber der Strom von ausgesetzten Hunden, die in unserem Tierheim ankommen, nicht ab. Der Verlust der regelmäßigen Einnahmen macht es für uns daher sehr schwierig, die Scoobytiere in gewohnter Weise zu versorgen.

Darum brauchen wir Eure Hilfe!

Wenn Ihr alle uns dauerhaft mit mindestens 5 Euro pro Monat zu unterstützen bereit seid, können wir Scooby gemeinsam retten, und unsere seit 25 Jahren so erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Es wäre eine Schande, wenn all unsere Erfahrung was die Rettung von Tieren angeht, nun aufgrund einer Wirtschaftskrise vom Erdboden verschwinden würde. Was wird mit den Hunden passieren, die ausgesetzt werden, wenn Scooby nicht mehr existiert? Die Tierheime in Spanien leiden alle unter dem gleichen Problem – sie haben eine Flut von ausgesetzten Hunden zu versorgen. Diese ausgesetzten Tiere werden einen qualvollen Tod sterben, wenn sie niemand mehr aufnehmen kann.

Das darf nicht passieren!

“Projekt 3000” – was ist das? 600 Menschen, die bereit sind, Scooby mit mindestens 5 Euro im Monat dauerhaft zu unterstützen.

5 € - das sind nur 2 Tassen Kaffee oder eine Zeitung weniger im Monat, aber für unsere Tiere und Scooby ist es eine Frage auf Leben und Tod. Wenn Ihr auf nur eine einzige Sache im Wert von 5 Euro im Monat verzichtet, könnt Ihr mithelfen, Scooby zu retten! Wir hoffen sehr, dass wir unter all unseren Adoptanten und Scoobyfreunden wenigstens 600 gutherzige Seelen finden, die bereit sind, dies zu tun.

Ihr könnt sogar 10€ im Monat entbehren? Das wäre ein Stück Kuchen zu dem Kaffee, auf den Ihr verzichtet habt und wir müssen nur 300 liebe Menschen finden, die bereit sind, zu helfen.

Oder wie wäre es, wenn sich 60 Leute melden, die 50€ im Monat beitragen können, um uns zu unterstützen und die unschuldig verlorenen Einnahmen wieder auszugleichen?

Fermin sagt: “Ich bin als erster dabei. Aus gesundheitlichen Gründen mußte ich das Rauchen aufgeben und ein Teil des Geldes, das ich dadurch spare, geht direkt an den “Club der 60” – Werdet doch auch Teil des Clubs!

Sie sind eine Firma und wollen Scobbys Arbeit fördern? Der “Club der 60” ist ideal für Sie!

Spenden sind überlebenswichtig für uns, und ganz besonders wichtig ist für uns eine langfristige Hilfe, damit unsere Tiere die Wirtschaftskrise unbeschadet überstehen - darum brauchen wir EUCH für das Projekt 3000.
Sicher könnt Ihr auch Familienmitglieder für unsere Idee begeistern, Arbeitskollegen, Schulklassen, die sich mit Hilfsaktionen beteiligen wollen oder Eure Kommilitionen. Berichtet in den sozialen Netzwerken vom Projekt 3000!

Wir können unsere Arbeit ohne Eure regelmäßige Unterstützung nicht fortsetzen. Wenn wir es jetzt nicht gemeinsam schaffen, müssen wir zum Jahresende unsere Pforten schließen. Das müssen wir verhindern! Tragt dazu bei, dass das Projekt 3000 ein voller Erfolg wird und wir somit weiterhin tausende von Tierleben retten können!

Ihr wollt Euch am Projekt 3000 beteiligen?
Ihr habt von unserer Idee gelesen und brennt nun darauf, Teil des Projektes zu werden? Wir freuen uns! Natürlich möchten wir Euch für Eure Verpflichtung Scooby gegenüber auch etwas zurückgeben. Jede regelmäßige Zahlung in Höhe von mindestens 5 € im Monat, bzw jede jährliche Zahlung von 60€ an das Projekt 3000 wird mit einem Newsletter belohnt. Außerdem wird es für die Projektmitglieder online Events und Sonderaktionen geben wie Wettbewerbe mit tollen Preisen und einiges mehr. Wie klingt das? Macht mit und werdet Teil des Projekts!
Wie teile ich Euch mit, dass ich beim Projekt 3000 dabei sein werde?
Indem Ihr uns eine Email mit folgender Information zusendet:
·         Euer Name
·         Name des Kontoinhabers Eures Zahlungskontos
·         Euer Land
·        Angaben darüber, ob Ihr eine monatliche oder eine jährliche Zahlung vorzieht und deren Höhe
·        Eure bevorzugte Email-Adresse, um von uns den Newsletter und Infos zu Sonderaktionen zu erhalten

Bitte vergesst nicht, auf dem Überweisungsträger unter “Verwendungszweck” anzugeben, dass es sich um eine Spende für das Projekt 3000 handelt.

Ihr wollt das Projekt 3000 unterstützen und seid aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, oder einem hier nicht gelisteten Land, dann sendet bitte eine Email mit der o.g. Information auf Deutsch, Englisch oder Spanisch an sabine@scoobymedina.com und überweist, am liebsten per Dauerauftrag, auf das folgende Konto:

Scooby
Volksbank Mönchengladbach
Kto-Nr. 1407042014
BLZ: 31060517
IBAN: DE52310605171407042014
BIC: GENODED1MRB

Falls ihr in den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Spanien, Kanada oder den USA lebt, schaut bitte auf unserer englischen Seite nach, dort stehen die jeweiligen Kontoverbindungen und Kontaktpersonen aufgelistet.

Ein herzliches Dankeschön sagen Euch,
das Scooby Team und all seine Tiere

8/28/2011

2 Tage, 3 Hunde…

Um die Mittagszeit des 17. Augusts wurde dieser wunderbare süße rotbraune Junge, dem wir den Namen Max gaben, bei Scooby gefunden. Er war an die große Tür am Eingang von Scooby festgebunden. Ein Eimer Wasser war für ihn dagelassen und das war es. Er ist nicht einmal ein Jahr alt.


Am 18. August kam dieses magere Mädchen, das wir Esmée nannten, von Salamanca zu uns. Eine Wunde in der Nähe ihres Hinterteils war mit Maden gefüllt. Schüchtern, dünn, kein Glanz in den Augen. Nach der Behandlung und einem guten Essen und Wasser entspannt sie nun in ihrem Korb bei Scooby. Ihr Alter ist wahrscheinlich um die 4 Jahre.





Am 18. August in der Nacht bekam Fermín einen Anruf von der Polizei aus Medina. Sie hatten einen Welpen, den wir Bobby genannt haben, 3 Monate alt und mit einem Hautproblem, das leicht zu behandeln schien. Er ist liebenswert, süß und richtig anständig. Ein Traum.



Bitte erzählt allen von diesen drei schönen Tieren und von all den anderen bei Scooby, nur so können wir sie so bald wie möglich als adoptiert entlassen.
Wie Ihr sehen könnt, Vernachlässigung und Aussetzen gehen in Medina munter weiter. So traurig es für diese Tiere ist, aber zum Glück sind sie jetzt bei Scooby in Sicherheit.

Bitte lasst es uns wissen, wenn Ihr helfen könnt.