11/08/2013

Scooby Wandertag



Vergangenen Sonntag war es endlich wieder soweit! Das niederländische Scooby Team lud zu einem erneuten „Wandertag“ ein. Viele ehemalige Schützlinge reisten dafür mit ihrer zweibeinigen Begleitung und ihren neuen Geschwistern aus den ganzen Niederlanden an. Sie ließen sich von dem regnerischen und stürmischen Wetter nicht abschrecken und so füllte sich das Restaurant des Flughafens in Hilversum mit Menschen und Hunden. Hier trafen wir uns vor der Wanderung, um noch eine kleine Wegzehrung zu uns zu nehmen und um den aufgebauten Scooby Shop zu begutachten. Um 12 Uhr traten wir die Wanderung mit Regenschirmen und langen Mänteln gewappnet an. Doch wie das Leben so spielt, hörte es schlagartig auf zu regnen und die Sonne kam zum Vorschein. So wurde die umliegende Heide in Hilversum von vielen Zwei- und Vierbeinern unter strahlend blauem Himmel unsicher gemacht. Vom kleinen Mischling bis zum riesigen Mastin waren alle Hundegrößen vertreten. Sie tobten durch die Gräser, genossen die Gesellschaft ihrer Freunde und hatten dabei sichtlich viel Spaß. Die Galgos nutzten die weitläufige Fläche und rannten nach Herzenslust umher. Es war einfach ein wundervoller Anblick, die ganzen glücklichen Hunde und ihre stolzen Besitzer zu sehen. Nach circa zwei Stunden trafen wir wieder in dem Restaurant ein und aßen noch gemeinsam zu Mittag. Die Fellnasen hielten dabei erschöpft ein kleines Mittagsschläfchen. Sie träumten dabei mit Sicherheit schon von der nächsten Scooby Wanderung.
Wir danken allen Besuchern für ihr Kommen und ihre Spenden. Wir hoffen, dass Sie genauso viel Spaß hatten wie wir und dass Sie bei der nächsten Wanderung auch wieder dabei sind. 


















11/07/2013

Podencos

Bis vor kurzem habe ich gesagt, dass wir noch nie Podencos bei Scooby hatten, und das war die Wahrheit! Aber nun hat sich diese Sache geändert, und das sehr drastisch! Hauptsächlich Podencos Portuges mit langem und kurzem Fell, einige Podenco Andaluz und einige Galgo-Podenco-Mischlinge. Das Problem ist, dass sie praktisch nicht zu vermitteln sind und deshalb möchte ich es mit dem Brief hier versuchen. Wie Ihr wisst, ist das Leben eines Podencos identisch oder noch schlechter wie das eines Galgos und trotzdem, und dies ist meine persönliche Meinung, die Ihr nicht teilen müsst, sind sie körperlich weniger anmutig. Gut, mir gefallen sie optisch weniger als die Galgos, obwohl ich da auch keine zuverlässliche Meinung habe, weil mir alle Hunde nicht so gut gefallen wie die Galgos. Daher ist es schwieriger, sie zu vermitteln, aber auch sie verdienen einen Platz auf unserem Sofa. Das kann doch auch nicht so schwierig sein für all die Organisationen, die, abgesehen von der Vermittlung der Galgos, auch Podencos vermitteln. Bitte fangt an, dafür Werbung zu machen, weil jedes Mal werden es mehr und es wird eine unendlich große Menge und was noch viel schlimmer ist, jeden Tag sammeln wir immer öfter Podencos ein. Küsse, Umarmungen, Beißerchen und ein Schleckerchen von den Podencos. Fermín























11/06/2013

Der Grund für die Dinge III



Vor mehr als 25 Jahren machte ich die ersten Fotos von erhängten Galgos. Seitdem haben wir erreicht, dass in der Gegend, in der ich lebe, die Anzahl der Galgos, die gezüchtet werden, jedes Jahr weiter abgenommen hat. Durch Aufklärung haben wir es geschafft, dass in vielen Fällen am Ende der Jagdsaison die Galgos zu uns ins Tierheim gebracht werden und dass einige Jäger sogar Geld dafür bezahlen. Es ist eine Tatsache, dass kein Galgo aus finanziellen Gründen bei Scooby abgelehnt wird. Andererseits sind wir dabei in unserer „Residencia“ eine neue Politik zu starten, die, wenn ich ehrlich bin, mir zunächst nicht eingeleuchtet hat. Aber in Gesprächen mit anderen Mitgliedern des Vorstandes erschien es uns eine gute Idee, es zu versuchen. Und so haben wir es dann gemacht. Wir öffneten die „Residencia“ für Jäger, damit sie ihre Tiere zu uns brächten. Cobie würde sich gegen eine angemessene Summe um die Tiere kümmern und wenn ihr Leben als Jagdhunde zu Ende ginge, dann wären sie bereits in unserer Obhut und wir müssten sie nicht irgendwo suchen gehen. Ich muss gestehen, dass die Idee einer Zusammenarbeit mit Jägern bei mir sowohl zu Beginn als auch jetzt noch Ausschlag hervorruft. Aber andererseits verstehe ich auch die andere Sichtweise, die wie folgt lautet: Zumindest während die Galgos bei uns sind, führen sie ein würdiges Leben, wir verlangen, dass die Jäger sie während ihrer Dienste als Jagdhunde gut behandeln und dass sie am Ende ihres Lebens ein gutes Schicksal erwartet. Natürlich ist die beste Möglichkeit, das sicher zu stellen, die Tiere bei uns in der „Residencia“ unterzubringen. Aber was mir dann doch zu viel erschien, war es, unsere Dienste den Jägern unentgeltlich anzubieten. Denn laut eines kürzlich zu uns gestoßenen Tierschutzgurus ist das Geld schmutzig und dadurch, dass wir es annehmen, unterstützen wir das Leiden der Tiere. Nun gut, ich glaube, dass es niemanden in diesem Land gibt, der mehr für die Galgos getan hat als ich. Und natürlich weiß ich genau, dass wir uns weiterentwickeln müssen und dass die Strategien von heute, morgen schon nicht mehr sinnvoll sein können. Es ist eine Tatsache, dass Cobie sich mittlerweile weigert, manche Galgos in der „Residencia“ aufzunehmen, da wir es nicht schaffen, die Jäger zu verpflichten, die Gesetze zu befolgen und alle Tiere mit den nötigen Impfungen und einem Chip zu versehen. Natürlich können wir nicht damit leben, bei Verstößen gegen das Gesetz mitzuwirken. Nun jetzt habt ihr alle Puzzleteile, um selbst zu urteilen. Ihr werdet wissen, ob diese  Politik angemessen ist oder nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es der richtige Ansatz ist und deshalb haben wir diesen Weg bei Scooby gewählt.
Küsse, Umarmungen, Bisse und zärtliches Abschlecken. Fermín

10/31/2013

Dies ist nicht dringend.



Es ist nur eine Frage von jetzt oder nie. Wir müssen Silkes Welpen jetzt helfen – oder es wird zu spät sein. Diese Welpen sind in der Prägungsphase, wir müssen ihnen beibringen, wie sie an der Leine gehen sollen und wie sie sich als Haustiere verhalten müssen, denn wenn wir das jetzt weiter aufschieben, wird es irgendwann zu spät sein. Jetzt sind sie noch formbar, aber sie haben schon angefangen, sich gegenseitig zu beißen, wir haben sie jetzt getrennt und aus Erfahrung mit voherigen Würfen wissen wir, dass jetzt die Zeit ist, sie zu erziehen und schnellstmöglich ein Zuhause für sie zu finden. Also möchten wir Euch bitten, Eure Nachbarn und Freunde zu fragen oder eine Unterkunft in Eurer Nähe zu finden – es ist wichtig, ihnen jetzt ein Zuhause zu geben. Die armen Tiere werden sehr dankbar sein, sowohl die Mutter als auch die Welpen, sie sind auf der Straße geboren und wir werden sie keinesfalls in einer Auffangstation sterben lassen, oder sehr Ihr das anders?
Küsse, Umarmungen, Geknabber und Geschlabber. Fermin.