5/19/2017

ZEUS’ TRAURIGE GESCHICHTE

Zeus ist ein fünf Jahre alter Bullterrier, der trotz seines relativ zarten Alters schon eine traurige Geschichte hinter sich hat: Er ist das Opfer eines Brandes, den der Sohn seiner Besitzerin verursacht hat. Zwar wurde er gerettet, aber sein Frauchen starb.
Als Zeus zu uns kam, litt er unter einer Rauchgasvergiftung, er hustete viel und benötigte einige Tage, um sich zu erholen.  Seine psychischen Schäden allerdings sind nicht so schnell zu heilen. Er ist verwirrt, weint den ganzen Tag hinter der Tür und hat Angst vor dem Alleinsein. Es tut uns so weh, ihn leiden zu sehen und ihm nicht begreiflich machen zu können, dass wir zuverlässig für ihn sorgen werden und dass wir alles Menschenmögliche tun werden, um ein neues Zuhause für ihn zu finden. Eigentlich ist er nämlich ein freundlicher, liebevoller und ruhiger Hund!
Falls Sie Zeus adoptieren wollen, kontaktieren Sie uns unter: scoobyzamoradopta@hotmail.com



5/08/2017

Mein offener Brief an alle Katzen-Pfleger. Für Fermín Perez, Präsident von Scooby

Schon immer hatte ich große Bewunderung und Respekt für all diejenigen, die sich um das Wohlergehen von Tieren kümmern. Gleichzeitig stelle ich fest, dass sich das Thema Streunerkatzen mittlerweile zu einem globalen Problem ausgeweitet hat. Ich kenne keine Stadt, kein Dorf, keinen Ort, wo sich die Katzen nicht exponentiell vermehrt hätten. Dies führt zu Ärger und massiven Problemen unter den Anwohnern. Das Ziel ist, die Katzen am Leben zu halten, weswegen sie überall gefüttert werden. Das Ganze wird aber immer unkontrollierbarer. Es wird alles mögliche als Futter hingestellt, zum Teil ist es nicht mehr hygienisch. Gar nicht auszudenken, was passiert, wenn es in Kinderhände gerät. Oder ganz zu schweigen von den Ratten und anderen "opportunistischen" Tieren, die sich ebenfalls an dem Futter gütlich tun und sich dadurch noch unkontrollierbarer vermehren. Das alles hat dazu geführt, dass in den meisten Fällen die Katzenfütterer und Bewohner im Clinch liegen, erstere sehr oft nicht mehr rational argumentieren. Sie provozieren ein Problem, was vorher nicht da war, weil sie nicht wirklich die Katzenkolonien "pflegen" - das würde nämlich bedeuten, die Tiere allesamt kastrieren zu lassen, zu impfen und zu entwurmen und damit zu verhindern, dass sie sich wahllos vermehren. Nur das könnte nämlich das Problem der Überpopulation dauerhaft lösen. Und die Anwohner wiederum, genau wie die Ämter, haben auch keine Lösungen parat. In manchen Fällen spielen sie sich selbst als Richter auf, machen illegale und gefährliche Sachen, wie z.B. die Katzen einfach zu vergiften. Es ist klar, dass etwas passieren muss. So kann es nicht weitergehen.
Wir in den Tierheimen sind es leid, unaufhörlich Anrufe, E-Mails und Nachrichten immer gleichen Inhalts zu erhalten, nämlich dahingehend, ob wir so und soviele Streunerkatzen aufnehmen können. 
Es ist immer die gleiche Geschichte: Sie hätten angefangen, eine Katze zu füttern, dann waren es plötzlich zwei Katzen, die schwanger waren und im Nu sind es 50, die wir dann abholen sollen. Wenn wir dann sagen, nein, geht nicht, dann fragen sie uns: Und ihr nennt euch eine "Protectora", ein Tierheim?
Von daher ist es ein ernstes und wichtiges Thema und bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass sich das Problem nicht lösen lassen wird, wenn die Behörden nicht endlich Geld bereit stellen. Die Lösung wäre nicht, die Katzen-Kolonien aufzulösen, sondern sie zu kontrollieren und Buch zu führen über Fütterung, Kastration und Gesundheitszustand der Tiere. So kann den Anwohnern klar gemacht werden, dass ihre Art der "Fürsorge" sehr gefährlich sein kann und den Katzenliebhabern, dass es zwar gut ist, das Herz einzuschalten, aber man manchmal auch von seinem Verstand Gebrauch machen muss.



5/02/2017

UNS GEHEN GRUNDLEGENDE MEDIKAMENTE UND UTENSILIEN IN DER KLINIK AUS

Einige wichtige Dinge zur Behandlung unserer Tiere beginnen knapp zu werden… wie z.B. Amoxicillin-Clavulansäure Tabletten, Meloxicam zur Injektion, Doxycyclin in Form von Tabletten und als Sirup, ebenso Metronidazol in Tabletten und Sirupform (Flagyl) und ganz besonders dringend benötigen wir Immiticide. Es fehlen uns auch Rasierer, OP-Abdecktücher, sterile Einweghandschuhe 6 ½, blaue Katheter (klein), Wasserstoffperoxid und Deparasitierungsmittel zum Eingeben. Wenn Ihr irgendetwas davon übrig hättet und es spenden wolltet, wären wir Euch zutiefst dankbar.

Ihr könnt uns Eure Spenden zuschicken [die Adresse ist: Scooby, Carretera de Olmedo Km.2  47400 Medina del Campo (Valladolid), Spanien] oder uns etwas über unsere Wunschliste auf Amazon (http://bit.ly/2listadeseos) zukommen lassen oder auch einfach etwas spenden:  http://bit.ly/2dona.Wir danken Euch!
Spenden aus Deuschland könnt ihr auch an folgende Adresse schicken: C-Kiessling, Loosenweg 201, 41066 Mönchengladbach. Diese Spenden werden dann beim nächsten Transport mit nach Medina genommen. 



4/26/2017

Bernita - ein liebes altes Mädchen sucht ganz dringend ein Zuhause



Bernita ist eine entzückende ältere Galga, Sie ist acht Jahre alt und wurde von ihrem Besitzer bei Scooby abgegeben. Sie hatte einige Mamma-Tumore, die ihr sofort entfernt wurden. Da es eine große Operation war, musste sie viel Zeit auf der Krankenstation verbringen, wo sie sich wieder gut erholte. Sie hatte große Angst, auf den gekachelten Böden zu laufen und auch der Betonboden in dem Paddock, wo sie nach ihrer Genesung hinkam, war ihr nicht geheuer.
Am Anfang war sie ängstlich und schüchtern Menschen gegenüber und senkte ihren Kopf, wenn man sie berührte, als ob sie Schläge erwartete. Aber wenn sie einen kennt, ist sie ganz verschmust und einfach nur lieb. Sie schreit aus ihrem Auslauf heraus förmlich nach einem, so als riefe sie um Hilfe. Die Gegenwart anderer Hunde macht sie nervös, und sie versucht sich zu verstecken, in der Hoffnung, nicht gesehen zu werden. Das ist sehr traurig mit anzusehen. Bernita ist alt, unsicher, schwächer als die anderen Hunde und kann sich schlecht dem Leben im Tierheim anpassen. Sie verdient wirklich ein ruhiges Leben in Sicherheit, auf ihrem eigenen Sofa, umgeben von Menschen, die sie lieben. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Bernita glücklich machen wollen.

Video - https://www.youtube.com/watch?v=q6vEa8ALBaM&feature=youtu.be










4/25/2017

27 Galgos und Podencos sind nun in Sicherheit

Hoover ist kürzlich in die Gegend um Mazarrón gefahren, um dort 27 Hunde zu retten, vornehmlich Podencos und Galgos. Murcia ist eine Gegend in Spanien, die besonders berüchtigt ist für die unglaubliche Brutalität der  "Galgueros" und Jäger.

Einige der Hunde sind in einem erbärmlichen Zustand. So wie dieser wundervolle gestromte Galgo, der nur noch Haut und Knochen ist und positiv auf Leishmaniose getestet wurde oder die schwarze Galga, der ein Pfötchen fehlt... Beide sind auf Pflegestelle bei Fermín, bis sie zu Kräften gekommen sind und bereit für eine Adoption.

Diese Saison sind viele Hunde in Castilla und Léon ausgesetzt worden. Deswegen konnten wir nur zweimal Hunde in Südspanien retten. Im Januar in Cadiz und nun in Murcia. Ab jetzt können wir - bis unsere finanzielle Situation sich bessert - keine weiteren Tiere retten. Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Bitte spenden Sie: http://bit.ly/2donat oder werden Sie Mitglied bei "teaming" für nur 1 Euro monatlich: http://bit.ly/2teaming









 

4/10/2017

Mehr als 200 neue Galgos in nur zwei Monaten

Das Quälen der Galgos in Spanien dauert an und wird wohl erst aufhören, wenn den Jägern und ihren Praktiken nicht mehr so viele Zugeständnisse gemacht werden. 
Vor zwei Monaten endete offiziell die Jagdsaison, und seitdem hat Scooby schon mehr als 200 Galgos gerettet. Die Glücklicheren unter ihnen wurden von ihren Besitzern abgegeben; die, die weniger Glück hatten, mussten wir aus zum Teil schrecklichen Situationen herausholen. Manche sind verstört, wie Rodri und Todri, andere bis auf die Knochen abgemagert wie Camila, wieder andere überfahren worden, nachdem man sie ausgesetzt hat, so wie Erwin oder sie haben einen Gnadenschuß überlebt, der falsch gesetzt war, wie Hope.
Zwischen 70% - 80 % unserer Hunde kommt von der Jagd. Wenn es diese "Beschäftigung" nicht gäbe, wenn Zucht und Halten von Rassehunden vernünftig kontrolliert würde, wenn die Strafen für Tiermißbrauch schärfer wären.... dann wären unsere Ausläufe fast leer.

(Bilder von Torben Schmitz)

Macht mit bei "teaming" für nur 1 Euro monatlich: http://bit.ly/2emGISn
oder werdet Mitglied für nur 3 Euro im Monat: http://bit.ly/2fqof8i
oder adoptiert einen Galgo: http://bit.ly/2ee3j2V






4/05/2017

ARTURO - ich möchte so gerne wissen, was Liebe ist...

Wenn ich Arturo sehe, höre ich immer diesen Song in meinem Kopf: "I wanna know what love is..."
Der liebe sanfte Arturo. Er ist erst drei Jahre alt. Er möchte dir Vertrauen können, dir nahe sein, aber er ist noch etwas schüchtern, wie man in dem folgenden Video sehen kann.


Arturo ist einfach ein suesser und will so gern geliebt werden. Kannst du ihm zeigen, was Liebe ist? Danke!


“In my life there`s been heartache and pain

I don`t know if I can face it again

I cant stop now, I`ve traveled so far

To change this lonely life

I wanna know what love is

I want you to show me

I wanna feel what love is

I know you can show me”

- Foreigner