12/31/2011

Danke, danke, danke....

In diesen Tagen, zum Jahreswechsel, schauen wir gewöhnlich auf das vergangene Jahr zurück, erinnern uns an all die Dinge, die gut gelaufen sind für uns und auch an die Dinge, die nicht so gut gegangen sind, und deshalb schreibe ich diese Zeilen. Um euch nicht zu langweilen, werde ich versuchen es in verschiedenen
Teilen zu machen, aber heute möchte ich meine tiefe Dankbarkeit vielen Menschen gegenüber ausdrücken - wohlwissend das ich wahrscheinlich jemand vergessen werde und das dies mich in Schwierigkeiten bringen wird, weil diese Person oder Organisation sich beleidigt fühlen könnte - aber wagen wir einen Versuch.

Dieses Jahr war ein Jahr der Krise, eine Krise, die uns alle betroffen hat, einschließlich Scooby. Und aus diesem Grund möchte ich mehr als alles andere Danke sagen an eine Menge Menschen; An die Menschen, die mit uns arbeiten und unermüdlich Acht geben auf unsere Tiere, jeder von ihnen erledigt seine Arbeiten. Seien es die Reinigungsarbeiten, das Reparieren der Zäune oder das bauen von Tierhäusern, die medizinische Versorgung oder die Transporte, Arbeiten, die jeden Tag nötig sind – in Kälte und Hitze, im Regen oder ohne Wasser, weil die Leitungsrohre eingefroren sind.

Danke an die anwachsende Zahl unserer spanischen Freiwilligen und wir hoffen, dass diese Anzahl sich weiter erhöhen wird, weil wir sie für unsere Tiere brauchen.
Und natürlich Danke an unsere Freiwilligen aus anderen Ländern, welche sich entschlossen haben, ihre freie Zeit mit unseren Tieren zu verbringen anstatt ihre Ferien
in luxuriösen Hotels an der Küste oder in anderen Teilen des Landes zu verbringen – einfach nur weil sie Tiere ganz allgemein lieben und speziell diejenigen, die bei uns leben.

Danke an all die Organisationen, die ihr Vertrauen in uns gesetzt haben und uns unterstützen. Ohne sie wäre unsere Arbeit ganz einfach nicht möglich.

Danke an all jene Menschen die einem unserer Tiere ein Zuhause angeboten haben. Das ist letztendlich unser eigentliches Ziel: Jedem von ihnen ein Zuhause zu geben.

Danke an all die Menschen, die sich uns widmen und so die Arbeit von Scooby möglich machen und speziell auch an die, die unermüdlich im Hintergrund helfen, aber ohne die Vieles sehr schwierig wäre: Die Übersetzer, die es möglich machen unsere Neuigkeiten in 5 Sprachen zu verbreiten (und deshalb muss ich mich kurz fassen und auf den Punkt kommen, sonst haben sie mehr Arbeit!), an die Menschen, die unsere Website ermöglichen und sicherstellen, dass unsere Tiere dort eingestellt und adoptiert werden,
an diejenigen, die das Projekt 3000 gestartet haben, an die Menschen, die unsere virtuellen und realen Adoptionen betreuen und an diejenigen, die unseren Shop betreuen – in Spanien wie auch im Ausland, eigentlich an Alle (sichtbar oder unsichtbar), die es möglich machen, dass Scooby reibungslos läuft.

Und am Ende, und wohl am wichtigsten, danke an alle Menschen, die uns auf die ihnen mögliche Weise helfen, ob mit Material oder geistig, uns Geld spenden oder unsere Tiere adoptieren. Zusammen haben wir Scooby durch dieses schwierige Jahr 2011 geführt. Es war nicht das erste Mal, dass wir schwierige Zeiten zu bestehen hatten und ich befürchte, es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Aber ich hoffe wirklich, dass wir immer auf euch zählen können, so wie die Tiere auf uns zählen können, und dafür arbeiten wir hart.

Aus tiefstem Herzen: DANKE!

Fermin           

                      

12/30/2011

Die Sieger unseres Fotowettbewerbs

Es ist soweit, die Ergebnisse unseres Weihnachts-Fotowettbewerbs für die Mitglieder des „Projekt 3000“ stehen fest. Unsere stolzen Sieger sind:


Der erste Preis, ein von Fermín signiertes T-Shirt, geht an Ben und seine stolzen Adoptiveltern.
Gaia, Piccolo, Totti dürfen sich über eine Scooby-Hüfttasche freuen.
Und Donnina darf ein Foto ihrer Wahl von sich einsenden, aus dem ein wunderbares digitales Kunstwerk entstehen wird.
Wir möchten Euch noch einmal ganz herzlich für die mehr als 40 wunderbaren Bilder danken, die wir erhalten haben und hoffen, dass Ihr alle auch wieder bei der nächsten Aktion des Projekt 3000 dabei sein werdet.
Außerdem geht ein Dankeschön an alle, die sich die Bilder angeschaut und abgestimmt haben.  Wir haben fast 2.300 Stimmen zählen dürfen!!!
Es war spannend und hat uns viel Spaß gemacht, den Fotowettbewerb zu organisieren.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Eurer Projekt 3000 Team

PS: Und wenn Ihr  noch nicht wisst, was das Projekt 3000 ist und neugierig geworden seid, findet Ihr hier die wichtigste Info darüber:
http://scoobymedinade.blogspot.com/2011/08/projekt-3000_29.html

12/27/2011

Danke, Scooby!

Unser Besuch bei Euch im Juli 2011

Von Sonja A. Buholzer und Stephan Nyffenegger

Es ist Juli 2011. Wir reisen nach Madrid, von da aus mit einem Auto nach Scooby Medina. Jener Auffangstation, von welcher wir schon unsere wundervolle Donna, eine Galga, die den Horror von Sevilla 2007 (El Cuervo) schwer traumatisiert überlebte und damals von Fermin und seinen Leuten gerettet wurde. Die in Scooby ein zweites Leben erhielt und von uns dann adoptiert wurde. Unser wundervolles Galga-Mädchen Donna mussten wir mit gebrochenem Herzen im April 2011 infolge ihrem Krebsleiden nach drei Operationen gehen lassen. Zurück blieben wir. So allein, so verlassen und so verzeifelt ohne sie. Sie, unsere Donna, die so rasch zu lächeln lernte, ihre Traumatisierung in ein zärtlich-liebendes Leben eintauchte und heilte, die uns heilte, wie es heisst, im Galgo-Blues der grossartigen Sängerin Maria Daines, die mit ihren Songs den „voiceless“ ihre Stimme gibt – „I rescued her, she rescued me“!

Wir wollten den Rettungsort besuchen, in memoriam Donna, der unser Galgo-Mädchen damals aufnahm, das Leben rettete. Nun waren wir da. Empfangen von einer liebevollen Scooby-Crew, allen voran die deutsche Volontärin Sabine, die uns durch die Paddocks führte. Da war aber auch die grossartige Sandra, die wir kannten. Sie war es, die uns Donna damals, als wir sie als Flugpaten mit zwei andern Galgos in die Schweiz mitnahmen, brachte. Ich war berührt, als ich sie sah. Denn sie war es, die mir damals am Flughafen Donna in die Arme legte und sagte: she is a healing dog, she is so wonderful. Und nun war sie da. Umarmung. Donna, unsere geliebte Donna, der Film in meinem Kopf, er tat so weh. Damals begann dein wirkliches Leben in unserer Familie, doch nur für kurze 15 Monate, bis uns Dein Krebsleiden trennte und wir den Kampf verzweifelt aufgeben mussten.

Wir gingen weiter. Durch die Paddocks. So viele wundervolle Hunde, Galgos und Schicksale. Tief berührend, schockierend, auch lustige Begegnungen.
Es dauerte, bis ich bemerkte, wie eine ganz dünne und zierliche Galga immer wieder schubste. Sie kam und legte ihren Kopf an mich, schmiegte sich an, mit grossen Augen, wich sie nicht mehr von unserer Seite. Sie schubste andere leicht weg, die sich getrauten näher zu sein, als sie, sie lächelte übers ganze Gesicht und blieb einfach. Als gehörte sie seit immer dazu. Wich keinen Meter. Sie hatte mich – ja uns, adoptiert. Sie kam mit. Überall hin in diesem Paddock. Es wiederholte sich drei Besuche lang in Paddock „Skinny“ – wie ich diese dünne junge Galga kurzerhand nannte. Sie wartete vor der Tür, kam sofort angesprungen und freute sich wild tänzelnd, wenn wir wiederkamen. Was geschah denn da? Ein Wiedersehen. Eine Bestimmung? Ich konnte fast nicht mehr aus dem Paddock weggehen, ohne dass es schmerzte. Sie wartete vor der Tür. Blieb einfach dort. 

Wir schliefen darüber. Wenige Worte brauchte es noch. Es war alles klar. Im Himmel wiedermal geschlossen.

Am nächsten Tag der nächste Besuch im Paddock. Sie war da, kam angerannt, voller Freude, wir umarmten uns. Ja, wir wussten alles zu diesem Zeitpunkt!
 
Unser neues Familienmitglied reiste mit uns in die Schweiz, begleitet von Sabine, die an diesem Nachmittag nach Deutschland zurückflog und übrigens selber auch ein Mädchen von Scooby adoptierte namens Rosa!

Sie ist voller Lebenskraft, Übermut und Schabernack, will alles nachholen, was sie verpasst hat in ihrem jungen Leben, sie überwindet Schritt für Schritt ihre Ängste –vor Männern, vor bestimmten Geräuschen, Stangen, lauten Männerstimmen. Sie weiss jetzt, dass sie in Sicherheit ist, dass das Leben Liebe und Wärme schenken kann, dass sie so wichtig ist in der Familie, wie sehr sie geliebt wird und dass sie so, wie sie ist, wundervoll ist! Sie braucht nicht mehr zu leisten, darf sein, liebt es zu kuscheln, zu rennen und zu spielen, baut sich Bettchen und schläft am liebsten inmitten von vielen weichen und warmen Decken, die sie schützen. Eine zarte, zärtliche und sensible, starke und selbständige Galgafrau, die weiss, was sie will und kann, und all das immer mehr! Die den Windhundauslauf liebt, täglich im Garten springt, Mäuse verehrt und ihren Galgo-Bruder neckt. Prima, mein Mädchen, jetzt bist Du im Leben angekommen und wir tun alles, um Dich und Deinen Bruder glücklich zu machen!
     
Scooby, wir danken Euch für diese grossartige Arbeit, für unsere beiden von Euch geretteten Galga-Mädchen.

Für jedes Leben, das Ihr aus den Fängen unaussprechlich bestialischer Hinrichtungs-Rituale von Galgos und andern Hunden in Spanien rettet. Für Fermins Engagement und jenes aller Menschen, die wir in Scooby Medina kennenlernen durften, die uns beeindruckten durch ihre tiefe Liebe und Hingabe an diese Tiere. Muchas gracias!

Wir unterstützten das Projekt 3000 und können es jedem empfehlen!
Lieber Fermin, liebe Sabine, liebe Sandra und alle – Ihr seid für diese Tiere ein Stück vom Himmel. DANKE!






12/20/2011

Rettung auf der Autobahn von Medina

Es war ein nebeliger Donnerstagmorgen in Medina und Umgebung. Bei uns im Büro klingelte das Telefon, und ein LKW- Fahrer meldete uns von einer Tankstelle einen streunenden Hund auf der Autobahn. Er fragte, ob wir von Scooby den Hund nicht einfangen könnten. Dani und Oskar sprangen ins Auto um dies zu tun. Auf ihrem Weg fanden Sie einen großen braunen sterbenden Hund auf der Autobahn. Scheinbar war dies das gesuchte Tier. Der Hund war von einem Auto angefahren worden, leider kamen die beiden Jungs zu spät und sie konnten dem Hund nicht mehr helfen.


Sie legten den toten Hund ins Auto fuhren zur Tankstelle um das Auto nachzutanken. Dort trafen Sie den LKW-Fahrer der Scooby angerufen hatte, und dieser erzählte Ihnen von dem kleinen dreifarbigen Hund den er auf der Autobahn gesehen hatte. Also gab es wohl noch einen zweiten streunenden Hund, und Dani und Oskar machten sich auf den Weg diesen zu finden. Der Nebel und der dichte Verkehr machten das Ganze zu einem gefährlichen Unterfangen, der kleine Hund war sehr nervös und rannte wild hin und her. Die einzig erfolgversprechende Lösung war, die Polizei um Hilfe zu bitten. Die Guardia Civil kam auch und verlangsamte den Verkehr. Inmitten der vielen blinkenden Lichter und dem dichtem Nebel rannte der verängstigte kleine Hund zwischen den Autos umher. Aber die Männer von Scooby schafften es, und brachten den Hund sicher in ihr Auto. Obwohl der Kleine um sich biss... na toll!


Ein Fahrer der die Rettungsaktion beobachtete, berichtete von einem weiteren Streuner, der auf und neben den Schienen unterwegs war. Dani und Oskar fuhren als auch dorthin, und schon bald sahen sie den verängstigten Galgo. Auch diese Rettungsaktion verlief erfolgreich und so brachten sie alle drei Hunde zu Scooby.
Auch wenn dies nicht jeden Tag passiert, so ist doch die Arbeit bei Scooby nie langweilig :-)



Mach's gut, brauner Hund, tut mir leid dass wir zu spät für dich kamen…

Lebe wohl kleiner dreifarbiger Hund, dich hat deine Familie, der du davon gelaufen warst bei Scooby wieder abgeholt.

Willkommen liebe Galgodame Desi, die jetzt sicher bei Scooby und schon reserviert ist. Viel Glück!

12/19/2011

Liebe Scooby-Freunde!

Bestimmt haben einige von Euch schon Mails von Freunden und Bekannten bekommen, mit der Bitte, doch für ihren Hund abzustimmen. Hm, aber worum geht es dabei eigentlich?
Nun, wir haben gerade für das Projekt 3000 einen Weihnachts-Fotowettbewerb organisiert, bei dem alle Mitglieder ihre schönsten Bilder einsenden konnten und wie Ihr Euch sicher denken könnt, haben wir eine Menge wunderbarer Fotos erhalten. Ihr könnt Sie Euch nun in unserem Blog anschauen
und dort auch gleich für Euer Lieblingsbild abstimmen. Die 3 Gewinner erhalten wunderbare Preise.
Ihr wollt keine unserer Aktionen mehr verpassen? Für nur 5 Euro Spende an Scooby monatlich könnt Ihr beim Projekt dabei sein!

Das Projekt 3000 wird in 4 Sprachen betreut und zusätzlich zur Teilnahmemöglichkeit an unseren Aktionen erhaltet Ihr auch regelmäßig einen Newsletter mit Berichten über Scooby, seine Arbeit und natürlich seine Tiere. Außerdem gibt es eine spezielle Facebook-Gruppe für unsere Mitglieder.
Wir hoffen, Ihr seid auch bald dabei und freuen uns auf Euch!

Das Projekt 3000-Team



12/15/2011

Milo - ein Herz auf 4 Pfoten

12/16/2011 ADOPTED


Ich möchte Ihnen heute  Milo mit einem besonderen Update vorstellen:
Er ist einfach ein liebenswerter und freundlicher Hund, etwas unterwürfig aber nicht schüchtern.

Wenn man in sein Gehege kommt, legt er sich immer zu Füßen seines Besuchs und rollt sich auf den Rücken. Trotz seiner beeindruckenden Gestalt verhält er sich wie ein kleines Baby. Er ist verträglich mit Rüden und Hündinnen, hätte aber auch gegen einen Einzelplatz nichts einzuwenden. Milo stellt keinen hohen Ansprüche, sondern ist glücklich wenn er etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt.

Zwar konnte ich merken, dass er noch keine Erfahrung mit der Leine hatte, aber auch diese Aufgabe hat er sehr gut gemeistert. Ehrlich gesagt überraschte mich das nicht …
Milo ist ca. 2009 geboren und wartet nun schon seit über 14 Monaten auf seine Familie, was ich sehr traurig finde. Wenn Sie also diesem Herz auf vier Pfoten ein neues Zuhause geben möchten, dann melden Sie sich bei uns!
Christiane
Schauen Sie auch die Videos an, auf dem einen sehen Sie ihn an der Leine, auf dem anderen Video zeigt er sein Milo-typisches Verhalten!



12/13/2011

Oldies but Goldies

Was Hunde angeht, hat ja sicher jeder so seinen eigenen Geschmack. Die einen mögen ganz besonders die kleinen, den anderen können Hunde wiederum nicht groß genug sein. Manche mögen freche Hunde lieber, andere die ganz braven Modelle. Dann gibt es wieder Langnasenfans und solche, die Knautschnasen wie Boxer und Mastins besonders mögen.
So ist das natürlich auch bei Scooby – man würde natürlich nie auf die Idee kommen, zu Scooby zu fahren, wenn man Tiere (und ganz besonders Hunde) nicht mag, aber jeder hat über kurz oder lang dann doch einen Hund, den er besonders ins Herz schließt, einen Paddock, in den er besonders gerne geht, eine Lieblingskatze im Katzenhaus oder eine Schwäche für die frechen Waschbären, unsere tollen Esel, die Pferde, und und und….
Es gibt allerdings einen Ort bei Scooby, den wahrscheinlich jeder liebt, der schon mal dort war – unser Altenheim.
Seitdem der Bau des Altenheims abgeschlossen ist, dürfen unsere älteren Hundedamen und Herren wieder im Garten wohnen und sich stolze Besitzer eines Hauses mit Terrasse und eigenem Grundstück nennen, was ja nun auch nicht jeder von uns von sich behaupten kann.


Ab und zu bekommen sie Untermieter, Galgos und andere Hunde, die sich von OPs erholen, Behandlung benötigen oder erst einmal damit klarkommen müssen, dass ihre Familien sie nicht mehr wollten. Und im Garten wohnen sie dann nicht nur gemütlich mit Sofas und Betten ganz für sich alleine in einem Häuschen, sondern obendrein in bester Lage, denn wer auch immer von den Wohnwagen in den Hof, in die Küche oder ins Bad will, muss durch „ihr Grundstück“. D.h. sie bekommen mehr Besuch als alle anderen Tiere bei Scooby und genießen ihn sichtlich!
Unsere Oldies sind absolut rührend. Und sie sind nicht rührend, obwohl sie alt sind, sondern WEIL sie es sind, denn viele von ihnen haben ein besonderes Schicksal hinter sich. Sie wurden im Alter ausgesetzt, ihre Besitzer sind verstorben und deren Familien wollten den „geerbten“ Hund nicht, sie hatten Tumore oder andere Krankheiten und ihre Menschen wollten plötzlich kein Geld für eine Behandlung ausgeben, einige kamen aus anderen Tierheimen zu uns, wurden behandelt und blieben.
Manch einer von ihnen musste erst einmal mühsam wieder Vertrauen in uns Menschen fassen. Aber das haben sie nun geschafft und einen ganz großen Verdienst daran hat Ana, die sie regelmäßig besucht und sich rührend um sie kümmert.
Nun wohnen unsere Oldies also glücklich bei Scooby und bezaubern uns mit ihrem freundlichen Wesen. Jeder von ihnen gibt sein Bestes, um Streicheleinheiten zu erhaschen – mit Erfolg.
Und hier ist sie nun, unsere „Stammbesetzung“.

Die Männerriege besteht aus:
Pancho, einem hübschen Jagdhund, der nur noch ein Auge hat, seitdem ihn ein herzloser Mensch an ein Verkehrsschild angebunden hat, wo er dann hilflos saß und auch noch angefahren wurde. Trotz seiner Erfahrungen ist Pancho ein absolut fröhlicher Hundemann, der den ganzen Tag vor sich hin wedelt und Menschen liebt.
Maldot, dem Schäferhundopa, der vom schüchternen Underdog im Paddock zum stolzen Chef des Gartens geworden ist.
Brox, unserem Mastinmix, der meist im Liegen auf Besuch wartet, sich aber erstaunlich schnell in Bewegung setzen kann, wenn Würstchen winken.
Frank, einem wunderschönen langhaarigen Schäferhund, der manchmal etwas grummelig wirkt, es sich aber nicht nehmen lässt, jeden Besucher auf Schritt und Tritt zu verfolgen, um gestreichelt zu werden.
Und die Damenmannschaft bilden:
Laguna, die schöne Schäferhundfrau, die am liebsten den ganzen Tag Ball spielen würde und jeden mit ihrer Fröhlichkeit ansteckt.
Gorda, die immer die Tür bewacht, damit sie ja niemanden verpasst und die für ihr Leben gerne in Pfützen badet und mit Wasser spielt. Sie bringt garantiert jeden Besucher zum Lachen, der sie dabei sieht.
Felipa, unsere würdevolle Dame mit der markanten Unterlippe, die es sich trotz ihres Alters nicht nehmen lässt, täglich ihre Runden zu drehen, um sich dann wieder ein stilles Plätzchen zu suchen.
Und Gabriela, unsere Mastina, die ja mittlerweile schon sowas wie ein Scooby-Wahrzeichen ist und alle zum Staunen bringt, die ihren Körper zum ersten Mal in seiner ganzen Pracht (oder eher Wucht) sehen. Sie ist wirklich ein Wätzchen, aber ebenso wie Brox erstaunlich schnell, wenn es um Futter geht. Augenzeugenberichten zu Folge, soll sie sogar zu regelrechten Sprints fähig sein. Unsere Gabriela dürft Ihr übrigens gerne mit einer virtuellen Adoption beim Faulenzen unterstützen!

Alle zusammen bringen sie uns Volunteers dazu, uns bereits vor der Arbeit auf den Gang durch den Garten zu freuen und dann nach der Arbeit auch noch die Abendstunden mit ihnen zu verbringen. Manche Freiwilligen kommen sogar extra an Weihnachten, um mit unseren Oldies zu feiern – Tisch und Stühle für menschliche Gäste stehen natürlich in ihrem Haus bereit.
Wenn auch Ihr unsere Oldies persönlich kennenlernen wollt, dann kommt doch zu Scooby.
Wir freuen uns auf Euch!

12/11/2011

Notfall Scruffy

 Scruffy kann mit Allen leben, mit andern Hunden, Katzen, sie würde höchstwahrscheinlich auch die beste Freundin für Kinder sein, da sie einer der nettesten Hunde überhaupt ist, wie alle festen und freiwilligen Mitarbeiter, die sie kennen, bestätigen werden, aber... sie kann nicht unbeaufsichtigt in eingezäuntem Gelände bzw. Gärten leben.

Und das hat ihr Leben bereits mehrfach auf verschiedene Weise in Gefahr gebracht. Nun war es nötig, sie in einem bedachten Quarantänezwinger unterzubringen, um zu verhindern, dass ihr etwas Schreckliches zustößt. Aber es bricht unsere Herzen, sie dort leiden zu sehen und das kann nicht die Lösung für dieses glückliche und freudvolle Mädchen sein. So suchen wir dringend nach einem Zuhause für Scruffy (am besten ohne Garten), wo man viel draußen mit ihr spazieren geht. Oder dort, wo sich jemand oft im Garten beschäftigt und so immer ein Auge auf sie haben kann.
Zumindest für die Anfangszeit, bis dieses Verhalten sich verändern kann in einem Zuhause, wo sie mehr Aufmerksamkeit und Abwechslung bekommt und nicht mehr die Notwendigkeit sieht, die Welt auf eigene Faust zu entdecken.

Wenn SIE bereit sind, dieser süßen Entdeckerin die Welt auf eine für sie sichere Art zu zeigen, dann nehmen sie bitte mit uns Kontakt auf.


12/09/2011

Gaby und Sylvia - unsere 2 schwarz-weißen Süßen

Sie sind so süß und glücklich, voller Freude trotz ihres Problems am Hinterbein.
Die weiße Gaby (8 Monate alt) hatte einen Oberschenkelbruch als sie aus Benavente zu uns gekommen ist. Sie hat zwar ihr Hinterbein nicht benutzt, doch dies bedeutet nicht, dass sie nicht mit den anderen Hunden herumgerannt und gespielt hätte.

Sylvia (11 Mon. alt) hatte ihre Hüfte ausgerenkt. Auch sie spielte trotz ihrer Behinderung mit den anderen Hunden. Sie schien davon unbeeindruckt zu sein, dass sie nur 3 ihrer Beine benutzen konnte. 

Natürlich brauchten die beiden Mädels eine Bein-OP, welche von Ivan – einem mit unserem eigenen TA Enrique befreundeten Tierarzt – bereits durchgeführt wurde. Ivan ist auf solche Operationen spezialisiert und erklärte sich bereit, zu Scooby zu reisen, um den zwei jungen Mixhündinnen helfen zu können. Im Moment müssen sich Gaby und Sylvia schonen, d.h. die Beiden brauchen viel Ruhe. Längere Spaziergänge, Spielen oder Herumrennen mit den Kumpels sind jetzt nicht drin für sie. Wir lassen sie aus ihrem Zwinger täglich raus, damit sie ein bisschen herumspazieren, sich sonnen und vielleicht das eine oder andere Stückchen Brot klauen können. Es ist nicht einfach für sie, ruhig zu bleiben, doch bis zum 15. Dezember muss es halt so sein. Danach – vorausgesetzt, dass ihre Beine verheilt sind – werden sie das unbeschwerte Leben solcher jungen Hündinnen wieder in vollen Zügen genießen dürfen, d.h. herumrennen, spielen und Unsinn veranstalten.


12/05/2011

Vielleicht am Ende doch kein kaltes Weihnachtsfest bei Scooby?


Draußen ist es dunkel und winterlich kalt, vielleicht schneit es sogar. Drinnen gibt die Heizung kuschelige Wärme, Kerzen strahlen, Glöckchen klingen, Weihnachtsschmuck lässt den Raum glitzern – und nicht zu vergessen: Der Weihnachtsbaum. Schauen Sie nochmal genau hin. Was liegt da unter Ihrem Weihnachtsbaum, zwischen den Geschenken? Es ist Ihr Hund, eingerollt in seinem Körbchen, zufrieden schlafend. Wünschen Sie nicht nicht jedem Hund so ein glückliches Weihnachten?

Die Hunde von Scooby warten auf einen Besitzer, der sie so umsorgt wie Sie. Bis sie so jemanden gefunden haben, sorgt Scooby für sie – und das kostet viel Geld. Bis vor ein paar Monaten erhielt Scooby von den Kommunen noch 3000 € für das Einsammeln streunender Hunde aus ihrem Gebiet. Dieser Vertrag wurde nicht mehr erneuert. Das Geld fehlt nun überall und das bedeutet, die Hunde sehen einem sehr kalten Weihnachtsfest entgegen.



Sie können etwas dagegen tun. Gibt es ein sinnvolleres Weihnachtsgeschenk als ein besseres Leben für die Hunde? Wenn Sie jemanden kennen, dem das Schicksal dieser Hunde am Herzen liegt, dann überraschen Sie ihn oder sie mit einer “Virtuellen Adoption” oder einem Geschenk für das “Projekt 3000”.

Virtuelle Adoption

Bei der Virtuellen Adoption suchen Sie sich ein Tier aus, dessen Versorgung Sie unterstützen möchten. Zur Auswahl stehen Tiere, die voraussichtlich den Rest ihres Lebens bei Scooby verbringen werden (weil sie nicht oder nur schwer vermittelbar sind). Sie bekommen das ganze Jahr die liebevolle Zuwendung Ihrer Betreuer. Eine Virtuelle Adoption kostet 10,-€ / Monat, wenn Sie eine virtuelle Adoption für ein ganzes Jahr als Weihnachtsgeschenk verschenken möchten, kostet sie 115,- €.

Der Empfänger einer Virtuellen Adoption als Weihnachtsgeschenk bekommt:

§  Ein Foto des virtuell adoptierten Tieres (per Mail)
§  Eine Adoptionsurkunde (per Mail)
§  zwei E-Mails im Jahr mit neuen Bildern und Neuigkeiten über das adoptierte Tier
§  Die Dankbarkeit der Scooby Tiere und Mitarbeiter


Projekt 3000

Das Projekt 3000 verfolgt das Ziel, das durch den nicht erneuerten Vertrag fehlende Geld von 3000 € pro Monat per Spende zu sammeln. Um dieses Ziel zu erreichen benötigen wir:

§  600 Menschen, die 5,- € pro Monat spenden, oder
§  300 Menschen, die 10 € pro Monat spenden, oder
§  60 Menschen, die 50 € pro Monat spenden.


Schenken Sie Glück

Eine der vorgestellten Spendemöglichkeiten an jemanden zu verschenken, wird nicht nur den Beschenkten glücklich machen, sondern besonders auch die Hunde.

Für weitere Informationen zu unserer Virtuellen Adoption schauen Sie auf die Scooby-Website, wo Sie auch ein Formular für dieses schöne Weihnachtsgeschenk finden:

Für weitere Informationen zum Projekt 3000 schauen Sie auf Scooby’s weblog:

Bitte vergessen Sie nicht in Ihrer Mail anzugeben, ob es sich um eine Geschenk handelt und entsprechend ebenfalls die Mailadresse des Beschenkten anzugeben, damit wir ihm diesen Newsletter und weitere Informationen zu Scoobys Aktivitäten zukommen lassen können.

Schauen Sie auch in den Scooby-Shop, wo Sie unseren wunderbaren neuen Kalender und viele weitere schöne Geschenke finden können.


Denken Sie bitte in diesem Jahr zu Weihnachten nicht nur an die Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, sondern auch an die Hund bei Scooby. Jeder Hund verdient den behaglichen Platz unter dem Christbaum! Bis wir diesen Idealzustand haben, kämpft Scooby für alle Hunde, die unter unserem Schutz stehen. Helfen Sie uns?


Ein schönes Weihnachtsfest
Im Namen aller Scooby Hunde




11/21/2011

Unsere Lieblings-Omis

Gorda und Laguna kamen im Frühjahr nach Medina. Sie waren aus einem anderen Tierheim und brauchte eine Operation, weil sie Tumore hatten. Sie erholten sich gut und blieben hier, weil sie ihren Platz gefunden hatten, unter den Oldies und in den Herzen eines jeden Freiwilligen und bei den Menschen, die bei Scooby arbeiten.

Gorda ist immer in der Nähe der Tür, so dass alle, die kommen oder gehen, anhalten und Hallo zu ihr sagen müssen. Laguna begrüßt sie mit einem Ball im Mund und bittet sie, einige Minuten mit ihr zu spielen. Wenn der Ball mal fehlt, kann alles zu einem Spielzeug für sie werden (ein Zweig, ein Seil...).

Der beste Weg, sie glücklich zu machen, ist beide zu einem Spaziergang mitzunehmen. Gorda kommt dann angerannt, mit kleinen glücklichen Sprüngen und Laguna folgt ihr, so schnell wie sie kann mit ihren schmerzenden Beinen. Sie sind an die Leine gewöhnt, aber sie können frei laufen, weil sie kommen, sobald man sie ruft. Gorda sucht nach einem "Pool" und liebt Rollen im Wasser. Und während dessen geht Laguna überall herum und beschnuppert alles.


Alle Oldies sind jetzt ein bisschen aktiver und verspielter, weil diese zwei hübschen Mädchen den Garten mit Leben, Begeisterung und Freude gefüllt haben.

11/18/2011

Aktualisierte Liste med. Bedarf

Anästhesie:
* Medethor
* Medidor
* Revertor
* Propofol
* Isofluran
* Ketamin

Antibiotika:
* Benzatard injizierbaren
* Bencilpenicilina procaina
* Benzylpenicillin Benzathin
* Convenia (Cefovecin Sodium)

Schmerzmittel:
* Previcox 227 mg
* Previcox 57 mg
* Metacam injizierbar

Ungezieferbekämpfung:
* Tabletten
* Pipetten mit Wirkstoff
* Scalibor Halsbänder
* Preventic Kragen

Cremes - Lotionen – Tropfen:
* Calendula
* Vitamin A Augentropfen
* Colirio (metilcelulosa)

Nadeln:
23G
* Blau
* Gelb

Intravenöse Nadeln:
* Pink 20 G1 1/4
* Blau 22 G1
* Gelb 24 G 3/4

Instrumente:
* Augenspiegel
* Dünne Version Hartmann (Markenname), Zangen vorzugsweise 16 cm (14-15 cm sind auch willkommen)

Sterile Materialien:
* chirurgische Messer
* Nahtmaterial, absorbierend 20 0 1 mit Nadel
* Händedesinfektionsmittel
* Operations-Handschuhe
* Operations-Abdeckungen
* Sterile Bandagen, Standardmaß
* Spritzen 1 ml
* Klebeband, alle Maße und Farben

Allgemeines:
* OP-Leuchte (auch eine „Zahnarztlampe“ ist willkommen)
* Industrie-Papierrollen für multifunktionale Nutzung
* Schutzkrägen/Trichter/Halskrause 25 und 30 am dringendsten benötigt . 35/40/45 etc. ebenfalls willkommen!!

* Ventilatoren, Gebläse, alle Größen
* Heizungen, mobile Heizkörper
* Chipleser
* medizinisches Klammergerät

*Parvo kits
*Leishmania kits


11/17/2011

Scooby translators wanted!!

Now busy times  are going to come and it would be very nice if we could extend our team to avoid a lack of translators upfront. So if you have time to do the translations within 1-3 days, you are good in German spelling and grammar and feel capable to translate from English into German, please make a difference for the animals and help us with this very important job on a voluntary base.  If you are interested to join our team, please get in touch with Christiane, our German contact person!
     


11/12/2011

Adiós, wollige Dame

Sie ist nicht mehr da, Gorda. Ihre letzten Jahre hat sie im und um das Scooby-Büro herum verbracht, Fermíns dreifarbige Katze, ca. 19 Jahre alt. Größtes Hobby: konsumieren.

Gorda (spanisch für „voluminös“) konnte so herrlich schmusig auf dem Schoß schlafen, während man am PC gearbeitet hat. Oder direkt auf Fermins (warmen) Laptop. Sie konnte ganz schön im Weg sein, auf unseren Schreibtischen, und wenn ihr nach Aufmerksamkeit war, spazierte sie einfach über die Tastatur. Ein kluges Mädchen, das miauend insistierte, wenn sie der Meinung war, es ist an der Zeit für ihre (extra) Mahlzeit. Sie konnte sich endlos auf dem Schoß drehen und wenden, bis sie die perfekte Schlafposition gefunden hatte. Hin und wieder hat sie sich auf den Rücken gelegt um ihren unwiderstehlichen wollenen Bauch zu zeigen. Gordas Gegenwart hat Gemütlichkeit und Wärme verbreitet und völlig unerwartet müssen wir  sie missen, und wir tun es.
Mach´s gut, kluges, wunderbares, wolliges Mädchen. Danke!

11/08/2011

Mein Praktikum bei Scooby

Ende August hatte ich einen Knoten im Magen, ausgelöst durch meine Nervosität, die Anspannung und Aufregung. Meine Ausbildung (Hundebetreuung) verlangte ein Auslandspraktikum und nachdem ich mich im Internet informiert hatte, landete ich bei Scooby. Sechs Wochen auf mich allein gestellt, in einem Land, das ich nicht kannte, mit einer Sprache, die ich nicht spreche… Nie zuvor hatte ich alleine eine Reise angetreten, es würde also ein Sprung ins kalte Wasser werden.

Nach einer angenehmen Reise wurde ich von Sandra am Bahnhof von Medina del Campo abgeholt und erkundigte mich nach einer kurzen Fahrt bei ihr, wie lange es noch dauern würde. Sie sagte nur: „Wir sind schon da.“ Ich war zuerst ungläubig und auch etwas irritiert, denn Scooby sieht im wahren Leben doch deutlich anders aus als auf der Website und lässt sich auch in keinster Weise mit niederländischen Tierheimen vergleichen. Als ich am nächsten Tag mit der Arbeit begann, immer noch etwas skeptisch, veränderten sich meine Eindrücke und Gefühle sehr schnell. Auch wenn diese Verhältnisse in den Niederlanden niemals vorstellbar wären, erlebte ich hier eine Leidenschaft, die mir zuvor noch nie begegnet war. Alle Angestellten arbeiten Tag und Nacht um die Hunde bestmöglich zu versorgen. Nach nur einem Tag störte es mich kaum noch, dass hier einiges, der in den Niederlanden üblichen Ausstattung, fehlte; ich war so froh Teil dieses Teams von Scooby sein zu dürfen. In diesen sechs Wochen, die ich im Tierheim verbrachte, habe ich sehr viel gelernt, z.B. über den Umgang mit Hunden, deren medizinischer Versorgung und Pflege. Des weiteren konnte ich einige spanische Wörter lernen und mein Englisch aufbessern. Am Wichtigsten für mich war jedoch meine persönliche Entwicklung während dieser Zeit. Die Spanier lehrten mich Ruhe zu bewahren; ich lernte viele tolle Leute kennen und hatte die beste Zeit meines Lebens, alleine in einem fremden Land!

Während meines Aufenthaltes in dem Tierheim machte ich viele neuen Erfahrungen. Sogar das Säubern der Paddocks war etwas, das ich, besonders wegen der süßen Galgos, jeden Tag genoss. Wenn du ihren Paddock zum ersten Mal betrittst beäugen sie dich aus sicherer Entfernung, aber schon beim nächsten Mal warten sie auf dich und empfangen dich schwanzwedelnd. Sie sind so süße Hunde mit einem wirklich sanften Charakter.

Ich durfte erleben wie es sich anfühlt, fünf Tage lang neugeborene Welpen zu betreuen. Zu zweit versorgten wir fünf Welpen und fütterten sie alle drei Stunden mit der Flasche, das war anstrengender als ich dachte!
Samstags nutzte ich außerdem die Gelegenheit, Medina del Campo’s Nachtleben zu entdecken, allerdings stellte sich dann der Sonntagmorgen immer als sehr enttäuschend dar.
Anfang Oktober kam dann der Tag meiner Abreise und die Verabschiedung war schwerer als gedacht. Ich verabschiedete mich von allen Hunden, Leuten und meinen neuen Freunden. Eigentlich gab es keinen Grund traurig zu sein, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits entschieden während der nächsten Sommerferien wieder zu kommen. Jetzt, zurück in den kalten Niederlanden, vermisse ich Scooby wirklich sehr. Die Leidenschaft der freiwilligen Helfer und die Großzügigkeit und Freundlichkeit der Angestellten sollten sich die Leute hier in den Niederlanden als Beispiel nehmen. Dies soll nun kein hinterlistiger Weg sein, um möglichst viele freiwillige Helfer anzulocken, sondern es ist eine aufrichtige Beschreibung meiner Erfahrungen bei Scooby.

Leute, wenn ihr noch zögert, so bleibt lieber zu Hause. Wenn ihr schlau seid, hört ihr auf meine Warnung, denn wenn ihr erst einmal hier seid, ist die Gefahr zu groß, dass ihr nie wieder gehen wollt!
Jacky