8/02/2017

Eine Zahl: 1023

Nein, das sind nicht die Endziffern der diesjährigen Weihnachtslotterie. Es ist die Anzahl der Tiere, die in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei Scooby eingetroffen sind.
UND WAS MACHEN WIR JETZT? Wer hilft uns, sicherzustellen, dass alle 862 gerettete Hunde und 161 gerettete Katzen das bekommen, was sie brauchen?
Wir sind erleichtert, dass all diese Tiere, die wir von den Straßen unserer Städte und Dörfer retten, nicht in einer Tötungsstation enden, wo sie keinerlei tierärztliche Versorgung bekommen, gerade mal genug zu Fressen haben, um zu überleben, und eingeschläfert werden, wenn sie nicht vor Ablauf der festgesetzten Frist adoptiert werden.
Es lässt uns ruhiger schlafen, dass der Hund oder die Katze, die Jemand auf der Straße gefunden hat und nicht bei sich aufnehmen kann, in einem Tierheim unterkommt, wo er oder sie gut versorgt ist. Wo Wunden geheilt werden, wo operiert wird, damit das Tier wieder laufen kann und alles dafür getan wird, das Leben des Tieres zu retten.
Es ist beruhigend zu wissen, dass es dort freiwillige Helfer gibt, die die Tiere streicheln, sie mit Leckerchen versorgen und alles versuchen, um den Aufenthalt im Tierheim so angenehm wie möglich für sie zu gestalten.
Aber vor allem sind wir glücklich darüber, dass die Tiere ihr ganzes Leben bei uns verbringen können, sollten sie nicht adoptiert werden.

Viele von euch werden wahrscheinlich denken, dass wir genug Geld von staatlicher und städtischer Seite bekommen, dass wir Verträge haben, die uns verpflichten, Tiere aufzunehmen und dafür Geld bekommen, also auf keine andere Art von Geldzuwendung angewiesen sind. Aber in Wahrheit sieht es so aus, dass die offiziellen Gelder nur einen Bruchteil der Kosten abdecken, die wir hier monatlich haben.
Angestellte müssen bezahlt werden (sie sind unverzichtbar, wollen wir auch weiterhin große Zahlen von Tieren zu bestmöglichen Bedingungen versorgen). Hunde und Katzen müssen täglich gefüttert werden, die Tierärzte müssen bezahlt werden (sie untersuchen, behandeln, kastrieren, chippen und impfen jeden Hund, der zu uns ins Tierheim kommt). Behandlungen, Spezial-Untersuchungen bei kranken Tieren und Operationen z.B. nach einem Unfall müssen auch bezahlt werden. Dann kommen noch ca. 200 andere Tiere auf unserem angeschlossenen Gnadenhof hinzu, die durch Spezialisten betreut werden (Pferde, Esel, Ziegen Schafe, Schweine und Hühner). Nicht zu vergessen die laufenden Kosten für Strom, Wasser, Steuern, Versicherungen, Benzin und Instandhaltung unserer Fahrzeuge...

Zu helfen, diese wunderbaren Tiere zu retten, ist sehr lohnenswert für uns. Aber damit wir damit weitermachen können, vor allem mit dem Anspruch an Pflege und Ansprache, den sie verdient haben, BRAUCHEN WIR EURE HILFE. Traurig, aber wahr: Wir haben jeden Monat ca 170 Neuankömmlinge bei Scooby. Wir schaffen das nicht alleine. Wir brauchen euch: Bitte spendet so viel ihr könnt, damit unser Projekt weiter gelingen kann.


7/23/2017

Wir suchen dringend ein Zuhause – Collin & Farrell



Collin und Farrell sind zwei sehr ängstliche Hunde. Wir konnten sie mit viel Geduld in einem kleinen Dorf in der Nähe von Zamora einfangen. Nun befinden sie sich in Sicherheit, aber wir wissen, dass ein Tierheim nicht der richtige Ort für traumatisierte Hunde ist. Collin und Farrell können sich in Scooby nicht weiterentwickeln, da es hier sehr viele Hunde gibt und ihnen die ganzen Geräusche Angst machen. Wir tun zwar alles, was wir können, aber sie müssen schnell in eine ruhige Umgebung, in der sie wieder Vertrauen fassen können. Sie benötigen dringend ein Zuhause! Dort können sie sich  entspannen und lernen, Menschen zu Vertrauen und das Leben zu genießen. Bitte unterstützt Collin und Farell bei ihrem Start in ein neues Leben. Sie würden sich ebenfalls über eine Pflegestelle freuen.
Video von Collin und Farrell:









7/02/2017

Scoobys harte Arbeit angesichts des immer größer werdenden Straßenhundproblems in Spanien

In den ersten vier Monaten dieses Jahres haben wir 636 Hunde gerettet - nicht alle kamen zu uns in das Tierheim in Medina del Campo, aber die meisten davon.
Hier in Spanien werden Straßenhunde auf verschiedene Arten aufgegriffen - entweder durch die städtischen Tierheime, wie z.B. in großen Städten wie Madrid, aber meistens sind es private Organisationen, die sich um die Streuner kümmern. Es können Tierschutzorganisationen sein wie wir oder irgendwelche anderen Organisationen. Bei den "anderen" handelt es sich meist um Privatunternehmen, deren einziges Ziel es ist, Geld zu machen. Um Tierwohl geht es dort jedenfalls nicht, sondern darum, die Arbeit so kostengünstig wie möglich zu halten, um den maximalen Profit rauszuschlagen. Die Hunde bekommen kein richtiges Futter, sie werden nicht versorgt, sie haben keine medizinische Versorgung und werden nach 21 Tagen euthanasiert. 
Wir, die Mitarbeiter von Scooby, haben von Anfang an gesagt, dass wir so viele da raus holen wie irgend möglich, aber gleichzeitig können wir nicht alle Tötungsstationen anfahren, denn die Situation muss für uns noch zu bewältigen sein.
Das alles bedeutet viel Papierkram (die Bürokratie scheint eher mehr zu werden...) und viel Fahrerei, um die Streuner aufzusammeln, die ja nicht immer leicht einzufangen sind. 
Was wir durch die Adoptionsverträge einnehmen hilft natürlich, aber letztlich kommt dadurch nur ein Drittel unseres jährlichen Budgets zusammen.
Warum erkläre ich euch das? Damit ihr eine Vorstellung habt, was hier los ist und womit wir jeden Tag konfrontiert sind: Vier bis fünf neue Hunde täglich und das 365 Tage im Jahr. Hunde unterschiedlichster Couleur. Wir selektieren nicht. Wir retten alle Hunde, nicht nur die Schönsten und Süssesten, die leicht zu vermitteln sind. Wir nehmen jeden Hund auf, der in Not ist. Auch neugeborene Welpen, die wir auf den Straßen der Städte oder auf dem Land finden.
Wir haben hier Hunde, die einen Menschen getötet haben, die von unverantwortlichen und gestörten Haltern kommen, "Kampfhunde", trächtige Hündinnen, aber in der Mehrzahl natürlich entzückende Hunde, die einfach auf eine zweite Chance im Leben warten. Unser Hauptziel war immer, ihnen zu helfen. Und wir haben immer ganz klar gesagt, dass ein Zwinger oder kleiner eingezäunter Bereich kein würdiges Leben darstellt, weder für Menschen noch für Tiere. Es ist zwar ein goldener Käfig, aber immer noch ein Käfig. Deswegen sind wir der Meinung, dass ein Leben unter solchen Bedingungen kein Leben ist und es besser für das Tier ist, wenn getötet wird und dann seinen Frieden hat.
Das ist genau der kritische Punkt, der kontrovers diskutiert wird: Unsere Einstellung zur Euthanasie im Tierheim. Wir glauben, dass Euthanasie zum Tierschutz dazu gehört. Wir töten Hunde, die aggressiv gegenüber Menschen auftreten oder aggressiv gegen andere Hunde sind. Wenn eine trächtige Hündin zu Scooby kommt, wird sie sterilisiert und ihre Embryonen werden abgetrieben. All das ist nicht schön, aber wir müssen realistisch sein: Nochmal 6-8 Hunde, die ein Zuhause suchen neben all den Hunden, die schon hier sind, macht es nur schwerer. Und all die, die nicht vermittelt werden können, leben dann in Zwingern und kleinen Parzellen. Das ist kein Leben. Wir haben so viele Hunde gesehen, die verrückt geworden sind in Gefangenschaft solcher Zwinger, dass wir das nicht für unsere Hunde wollen.
Wir sehen natürlich ein, dass die Haltung umstritten ist und nicht jeder damit einverstanden ist. Jedoch sind wir der Meinung, dass dies die beste Lösung ist und dem Wohle des Tieres dient. Jeder Mitarbeiter und freiwillige Helfer wird über unsere Politik informiert, bevor er oder sie zu Scooby kommt. Uns ist klar, dass wir durch unsere Haltung potentielle Hilfe, Spenden und Menschen, die durch ihr Engagement das Leben für Tiere in Spanien verbessern könnten, verlieren. Aber dann ist es eben so. Wir müssen an die Hunde denken und alles in einem größeren Zusammenhang sehen. Wir sind allen Helfern, die unsere Einstellung verstehen und respektieren, dankbar, dass sie uns weiter mit Sach-und Geldspenden für die Hunde unterstützen und unser Tierheim bewerben.

6/21/2017

Scooby nimmt 636 Hunde in der Region Kastillien-Léon in den ersten vier Monaten von 2017 auf

Die Zahl der Hunde, die zwischen Januar und April diesen Jahres bei Scooby aufgenommen wurden, hat sich im Vergleich zum gleichen Zeitraum im letzten Jahr verdoppelt. Wenn dieser Trend anhält, dann hätte Scooby am Ende dieses Jahres über 800 Neuzugänge,eine Zahl, die wir nicht verkraften können, da uns die Möglichkeiten für die Versorgung so vieler Hunde fehlen.
Zwischen Januar und April 2017 hat Scooby 636 Hunde und 104 Katzen bei sich aufgenommen, davon 233 in Medina del
Campo, 149 in Zamora, 102 in Palencia, 117 in Salamanca, 33 in Valladolid  und 2 in Cuellar.
Also fast doppelt so viele Tiere wie in der gleichen Zeit ein Jahr zuvor - da gehen bei uns die Alarmglocken an.

Zum Glück waren auch die Adoptionszahlen hoch. Von Januar bis April haben 488 Tiere eine neues Zuhause gefunden. Im Moment leben 150 Hunde mehr bei Scooby als im Januar. Sollten wir tatsächlich bei 800 Hunden am Ende des Jahres ankommen, werden wir das nicht schaffen können. Wir haben weder die räumlichen Möglichkeiten noch die Ausstattung, eine so große Anzahl von Tieren gut zu versorgen.

Wir müssen in das Bewusstsein der Menschen und Behörden bringen, dass die Vermehrung der Tiere kontrolliert werden muss. Die einzige Lösung ist die Kastration und Sterilisation der Haustiere, damit unerwünschte Würfe vermieden werden.
Es muss einfach stärker geschaut werden, wer überhaupt Tiere hält. Die Behörden sollten dabei mithelfen, Das Aussetzen von Tieren ist ein ganz großes Problem in Kastillien und Léon. Obwohl die Tierheime unermüdlich daran arbeiten, wird sich die Situation erst bessern, wenn es in den Köpfen der Bevölkerung ankommt, dass man kein Tier einfach aussetzen darf oder einfach drauf los  züchtet.

Macht  mit und helft!
Um einer solch großen Anzahl von Tieren bei Scooby Zuflucht gewähren zu können, brauchen wir eure Mithilfe: Neue freiwillige Helfer vor Ort und Spenden. Starten wir einen Aufruf an alle diejenigen, die einen Hund haben möchten, dass sie auf keinen Fall ein Tier beim Züchter kaufen, sondern eines aus dem Tierheim adoptieren.

6/02/2017

Offener Brief an alle Tierheime in der Provinz Kastillien-Léon

Geschätze Freunde und Freundinnen,

zusammen sind wir stark, zumindest sagt man so.

In letzter Zeit müssen wir mit ansehen, wie ein Züchter aus Valladolid versucht, Weltmeister im Aufgreifen von Straßenhunden aus verschiedenen Provinzen in Kastillien und Léon zu werden. Dabei seid ihr es, die die meiste Arbeit leisten, Hunde gut zu vermitteln. Dieser Typ hat noch nicht einmal eine Website, wo er die Tiere bewerben könnte, damit sie ein Zuhause finden.
Oft werden wir gebeten, diese Tiere da herauszuholen, aber ehrlich gesagt: Wir können es nicht, wenn jeder allein für sich "wurschtelt". Wir sind aber überzeugt, dass wir in Gemeinschaft etwas ausrichten könnten, dass wir zusammen stark sind. Deswegen schlagen wir vor, dass wir - die Tierheime - uns zu Verbänden zusammenschließen auf provinzialer und regionaler Ebene, um solche Leute aus der Welt zu schaffen, die nichts anderes im Sinn haben, als sich an den unschuldigen Tieren zu bereichern.
Auch, wenn es hier und da die eine oder andere Unstimmigkeit unter uns gibt, glauben wir, dass wir für sie - die Hunde - alle zusammen an einem Strang ziehen müssen. Wenn ihr einverstanden seid, sendet uns eine PN und wir werden sofort mit der Arbeit beginnen.

Viele Grüße an euch alle!
 
 

5/24/2017

Schur-Tag bei Scooby

Unsere 45 Schafe sind jetzt bereit für den Sommer und die damit verbundene Hitze: Nach einem langen Arbeitstag sind wir völlig erschöpft und die Tiere nervös, aber alles hat wunderbar geklappt. Jetzt - ohne ihre Wolle - haben sie es leichter, sind sauber und können so gut den heißen Sommer überstehen. Wie ihr wisst, kann hier das Thermometer gerne mal über 40 Grad klettern.

Alle Schafen wurden gerettet - entweder direkt aus der Schlachtindustrie oder sie wurden beschlagnahmt, nachdem es eine Anzeige wegen Tierquälerei gegeben hatte. Jetzt dürfen sie bei Scooby leben - weit weg von jeglicher Ausbeutung und bis ans Ende ihrer Tage.

Helft ihr uns, mit unserer Arbeit weiter zu machen? 

Registriert euch bei "Teaming" für nur einen Euro im Monat: http://bit.ly/2teaming
Oder spendet unter: http://bit.ly/2dona

Danke!
 





 

5/19/2017

ZEUS’ TRAURIGE GESCHICHTE

Zeus ist ein fünf Jahre alter Bullterrier, der trotz seines relativ zarten Alters schon eine traurige Geschichte hinter sich hat: Er ist das Opfer eines Brandes, den der Sohn seiner Besitzerin verursacht hat. Zwar wurde er gerettet, aber sein Frauchen starb.
Als Zeus zu uns kam, litt er unter einer Rauchgasvergiftung, er hustete viel und benötigte einige Tage, um sich zu erholen.  Seine psychischen Schäden allerdings sind nicht so schnell zu heilen. Er ist verwirrt, weint den ganzen Tag hinter der Tür und hat Angst vor dem Alleinsein. Es tut uns so weh, ihn leiden zu sehen und ihm nicht begreiflich machen zu können, dass wir zuverlässig für ihn sorgen werden und dass wir alles Menschenmögliche tun werden, um ein neues Zuhause für ihn zu finden. Eigentlich ist er nämlich ein freundlicher, liebevoller und ruhiger Hund!
Falls Sie Zeus adoptieren wollen, kontaktieren Sie uns unter: scoobyzamoradopta@hotmail.com



5/08/2017

Mein offener Brief an alle Katzen-Pfleger. Für Fermín Perez, Präsident von Scooby

Schon immer hatte ich große Bewunderung und Respekt für all diejenigen, die sich um das Wohlergehen von Tieren kümmern. Gleichzeitig stelle ich fest, dass sich das Thema Streunerkatzen mittlerweile zu einem globalen Problem ausgeweitet hat. Ich kenne keine Stadt, kein Dorf, keinen Ort, wo sich die Katzen nicht exponentiell vermehrt hätten. Dies führt zu Ärger und massiven Problemen unter den Anwohnern. Das Ziel ist, die Katzen am Leben zu halten, weswegen sie überall gefüttert werden. Das Ganze wird aber immer unkontrollierbarer. Es wird alles mögliche als Futter hingestellt, zum Teil ist es nicht mehr hygienisch. Gar nicht auszudenken, was passiert, wenn es in Kinderhände gerät. Oder ganz zu schweigen von den Ratten und anderen "opportunistischen" Tieren, die sich ebenfalls an dem Futter gütlich tun und sich dadurch noch unkontrollierbarer vermehren. Das alles hat dazu geführt, dass in den meisten Fällen die Katzenfütterer und Bewohner im Clinch liegen, erstere sehr oft nicht mehr rational argumentieren. Sie provozieren ein Problem, was vorher nicht da war, weil sie nicht wirklich die Katzenkolonien "pflegen" - das würde nämlich bedeuten, die Tiere allesamt kastrieren zu lassen, zu impfen und zu entwurmen und damit zu verhindern, dass sie sich wahllos vermehren. Nur das könnte nämlich das Problem der Überpopulation dauerhaft lösen. Und die Anwohner wiederum, genau wie die Ämter, haben auch keine Lösungen parat. In manchen Fällen spielen sie sich selbst als Richter auf, machen illegale und gefährliche Sachen, wie z.B. die Katzen einfach zu vergiften. Es ist klar, dass etwas passieren muss. So kann es nicht weitergehen.
Wir in den Tierheimen sind es leid, unaufhörlich Anrufe, E-Mails und Nachrichten immer gleichen Inhalts zu erhalten, nämlich dahingehend, ob wir so und soviele Streunerkatzen aufnehmen können. 
Es ist immer die gleiche Geschichte: Sie hätten angefangen, eine Katze zu füttern, dann waren es plötzlich zwei Katzen, die schwanger waren und im Nu sind es 50, die wir dann abholen sollen. Wenn wir dann sagen, nein, geht nicht, dann fragen sie uns: Und ihr nennt euch eine "Protectora", ein Tierheim?
Von daher ist es ein ernstes und wichtiges Thema und bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass sich das Problem nicht lösen lassen wird, wenn die Behörden nicht endlich Geld bereit stellen. Die Lösung wäre nicht, die Katzen-Kolonien aufzulösen, sondern sie zu kontrollieren und Buch zu führen über Fütterung, Kastration und Gesundheitszustand der Tiere. So kann den Anwohnern klar gemacht werden, dass ihre Art der "Fürsorge" sehr gefährlich sein kann und den Katzenliebhabern, dass es zwar gut ist, das Herz einzuschalten, aber man manchmal auch von seinem Verstand Gebrauch machen muss.



5/02/2017

UNS GEHEN GRUNDLEGENDE MEDIKAMENTE UND UTENSILIEN IN DER KLINIK AUS

Einige wichtige Dinge zur Behandlung unserer Tiere beginnen knapp zu werden… wie z.B. Amoxicillin-Clavulansäure Tabletten, Meloxicam zur Injektion, Doxycyclin in Form von Tabletten und als Sirup, ebenso Metronidazol in Tabletten und Sirupform (Flagyl) und ganz besonders dringend benötigen wir Immiticide. Es fehlen uns auch Rasierer, OP-Abdecktücher, sterile Einweghandschuhe 6 ½, blaue Katheter (klein), Wasserstoffperoxid und Deparasitierungsmittel zum Eingeben. Wenn Ihr irgendetwas davon übrig hättet und es spenden wolltet, wären wir Euch zutiefst dankbar.

Ihr könnt uns Eure Spenden zuschicken [die Adresse ist: Scooby, Carretera de Olmedo Km.2  47400 Medina del Campo (Valladolid), Spanien] oder uns etwas über unsere Wunschliste auf Amazon (http://bit.ly/2listadeseos) zukommen lassen oder auch einfach etwas spenden:  http://bit.ly/2dona.Wir danken Euch!
Spenden aus Deuschland könnt ihr auch an folgende Adresse schicken: C-Kiessling, Loosenweg 201, 41066 Mönchengladbach. Diese Spenden werden dann beim nächsten Transport mit nach Medina genommen. 



4/26/2017

Bernita - ein liebes altes Mädchen sucht ganz dringend ein Zuhause



Bernita ist eine entzückende ältere Galga, Sie ist acht Jahre alt und wurde von ihrem Besitzer bei Scooby abgegeben. Sie hatte einige Mamma-Tumore, die ihr sofort entfernt wurden. Da es eine große Operation war, musste sie viel Zeit auf der Krankenstation verbringen, wo sie sich wieder gut erholte. Sie hatte große Angst, auf den gekachelten Böden zu laufen und auch der Betonboden in dem Paddock, wo sie nach ihrer Genesung hinkam, war ihr nicht geheuer.
Am Anfang war sie ängstlich und schüchtern Menschen gegenüber und senkte ihren Kopf, wenn man sie berührte, als ob sie Schläge erwartete. Aber wenn sie einen kennt, ist sie ganz verschmust und einfach nur lieb. Sie schreit aus ihrem Auslauf heraus förmlich nach einem, so als riefe sie um Hilfe. Die Gegenwart anderer Hunde macht sie nervös, und sie versucht sich zu verstecken, in der Hoffnung, nicht gesehen zu werden. Das ist sehr traurig mit anzusehen. Bernita ist alt, unsicher, schwächer als die anderen Hunde und kann sich schlecht dem Leben im Tierheim anpassen. Sie verdient wirklich ein ruhiges Leben in Sicherheit, auf ihrem eigenen Sofa, umgeben von Menschen, die sie lieben. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Bernita glücklich machen wollen.

Video - https://www.youtube.com/watch?v=q6vEa8ALBaM&feature=youtu.be










4/25/2017

27 Galgos und Podencos sind nun in Sicherheit

Hoover ist kürzlich in die Gegend um Mazarrón gefahren, um dort 27 Hunde zu retten, vornehmlich Podencos und Galgos. Murcia ist eine Gegend in Spanien, die besonders berüchtigt ist für die unglaubliche Brutalität der  "Galgueros" und Jäger.

Einige der Hunde sind in einem erbärmlichen Zustand. So wie dieser wundervolle gestromte Galgo, der nur noch Haut und Knochen ist und positiv auf Leishmaniose getestet wurde oder die schwarze Galga, der ein Pfötchen fehlt... Beide sind auf Pflegestelle bei Fermín, bis sie zu Kräften gekommen sind und bereit für eine Adoption.

Diese Saison sind viele Hunde in Castilla und Léon ausgesetzt worden. Deswegen konnten wir nur zweimal Hunde in Südspanien retten. Im Januar in Cadiz und nun in Murcia. Ab jetzt können wir - bis unsere finanzielle Situation sich bessert - keine weiteren Tiere retten. Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Bitte spenden Sie: http://bit.ly/2donat oder werden Sie Mitglied bei "teaming" für nur 1 Euro monatlich: http://bit.ly/2teaming









 

4/10/2017

Mehr als 200 neue Galgos in nur zwei Monaten

Das Quälen der Galgos in Spanien dauert an und wird wohl erst aufhören, wenn den Jägern und ihren Praktiken nicht mehr so viele Zugeständnisse gemacht werden. 
Vor zwei Monaten endete offiziell die Jagdsaison, und seitdem hat Scooby schon mehr als 200 Galgos gerettet. Die Glücklicheren unter ihnen wurden von ihren Besitzern abgegeben; die, die weniger Glück hatten, mussten wir aus zum Teil schrecklichen Situationen herausholen. Manche sind verstört, wie Rodri und Todri, andere bis auf die Knochen abgemagert wie Camila, wieder andere überfahren worden, nachdem man sie ausgesetzt hat, so wie Erwin oder sie haben einen Gnadenschuß überlebt, der falsch gesetzt war, wie Hope.
Zwischen 70% - 80 % unserer Hunde kommt von der Jagd. Wenn es diese "Beschäftigung" nicht gäbe, wenn Zucht und Halten von Rassehunden vernünftig kontrolliert würde, wenn die Strafen für Tiermißbrauch schärfer wären.... dann wären unsere Ausläufe fast leer.

(Bilder von Torben Schmitz)

Macht mit bei "teaming" für nur 1 Euro monatlich: http://bit.ly/2emGISn
oder werdet Mitglied für nur 3 Euro im Monat: http://bit.ly/2fqof8i
oder adoptiert einen Galgo: http://bit.ly/2ee3j2V






4/05/2017

ARTURO - ich möchte so gerne wissen, was Liebe ist...

Wenn ich Arturo sehe, höre ich immer diesen Song in meinem Kopf: "I wanna know what love is..."
Der liebe sanfte Arturo. Er ist erst drei Jahre alt. Er möchte dir Vertrauen können, dir nahe sein, aber er ist noch etwas schüchtern, wie man in dem folgenden Video sehen kann.


Arturo ist einfach ein suesser und will so gern geliebt werden. Kannst du ihm zeigen, was Liebe ist? Danke!


“In my life there`s been heartache and pain

I don`t know if I can face it again

I cant stop now, I`ve traveled so far

To change this lonely life

I wanna know what love is

I want you to show me

I wanna feel what love is

I know you can show me”

- Foreigner












4/01/2017

IRIA, die "Wildkatze"

von Alicia, freiwillige Helferin bei Scooby
Jeden Tag gehen bei uns viele Anrufe ein - diesmal ging es um eine ganz besondere Katze.
Ihre Besitzerin war gestorben und sie hatte eineinhalb Monate auf sich alleine gestellt in ihrem Zuhause gelebt. Sie war zwar täglich von Jemandem gefüttert worden, aber es war an der Zeit, sie da rauszuholen. Uns wurde gesagt, dass sie aggressiv sei und sich von Niemandem anfassen ließe. Erstaunlich, dass solch eine Katze dann mit Menschen in einer Wohnung gelebt hatte. Wir fuhren also hin, um die "Wildkatze" einzufangen.
Als wir ankamen, fanden wir ein ganz verschüchtertes Tier vor; sie war traumatisiert nach dem Tod ihrer Besitzerin. Es war nicht schwer, sie einzufangen und in die Box zu setzen. Also war sie gar nicht so "wild",  wie vermutet.

Wir brachten sie zu Scooby, wo sie untersucht und kastriert wurde. Der neue Ort stresste sie ungemein. Sie verkrümelte sich in eine Ecke, verharrte dort bewegungslos und fraß kaum etwas. Das mitanzusehen, brach mir das Herz. Also nahm ich sie mit zu mir, wo sie bleiben kann, bis wir ein Zuhause für sie gefunden haben. Langsam gewöhnt sie sich an das Haus. Sie braucht ihre gemütlichen Ecken, wo sie sich wohl fühlen kann. Sie lernt schnell. Aus der "wilden" Katze ist ein wunderbares Tier geworden. Alles was sie brauchte,  war Zuneigung und Verständnis.

Nun sucht IRIA - ich habe ihr diesen Namen gegeben - eine Familie, die sie versteht. Sie braucht ein ruhiges Zuhause, wo sie sich sicher fühlen kann. Dann wird sie glücklich sein und ich gleich mit.

Kontaktiert uns unter: seguimientos@scoobymedina.org <mailto:seguimientos@scoobymedina.org>




 

3/30/2017

RUBENS – einer unter Tausenden


Hallo! Mein Name ist Rubens und ich bin der eine unter Tausenden! Das ist durchaus wörtlich gemeint, denn ich bin einer von vielen Tausenden von Galgos, die in den vergangenen 20 – 30 Jahren gezüchtet worden sind. Das ist eine schockierend hohe Zahl, meint Ihr nicht? Das finde ich auch. Deswegen kann ich Euch keine Vorwürfe machen, dass Ihr mich bisher noch nicht bemerkt habt.
Ich bin 2011 geboren und wurde von meinem ehemaligen Besitzer als “Jagdwerkzeug” verwendet – solange, bis er ein paar neuere und bessere Werkzeuge bekommen hatte und mich nicht mehr brauchte. Er entsorgte mich vor einem Jahr im Scooby Refugio und ich muss schon sagen, das Leben ist hier nicht übel! Ich bekomme essbares Futter, ich habe Platz, um mit meinen vierbeinigen Freunden zu spielen und hin und wieder kommt ein zweibeiniger Freund vorbei, um mich zu knuddeln und mir Würstchen zu geben. Deswegen will ich mich nicht beklagen, wirklich nicht. Ich bin hier ziemlich happy.
Aber ich bin neugierig, wie es wohl außerhalb des Paddocks wäre, in dem ich lebe. Sie sagen, dort gibt es frisches Gras, Wälder und Wasser, in dem man spielen kann, ein weiches Bett, um darin zu schlafen und viele zweibeinige Freunde, die einem Streicheinheiten und Leckerchen zukommen lassen. Das hört sich für mich wie ein Traum an. Ein schöner Traum. Nicht wie die schlechten Träume, die ich von meinem früheren Leben habe, in denen ich in einem dunklen, zugigen Schuppen schlafe und in denen ich so lange rennen muss, bis ich nicht mehr kann. Da ist mir der schöne Traum lieber... und vielleicht geht er ja eines Tages in Erfüllung! Ich hoffe es wirklich...
Hier könnt Ihr mich in einem Video sehen; ich bin gerade erst aufgewacht und deshalb noch ein bisschen verschlafen: