8/28/2014

Isabeau, die Galga vom Flussufer


Diese wunderbare Dame namens Isabeau streunte über ein Jahr lang durch Castronuño, eine kleine Stadt 30 km von uns entfernt. Sie überlebte, indem sie Mülltonnen durchsuchte, und von einigen Dorfbewohnern wurde sie auch gefüttert. Das Erstaunliche ist, dass sie den Menschen vertraut und leicht eingefangen werden konnte. Die Frau auf dem Foto rief uns an, und wir baten sie, den Hund einzufangen. Nur eine halbe Stunde nach dem ersten Anruf telefonierte sie erneut, um uns mitzuteilen, dass der Hund nun bei ihr sei. Simonetta fuhr sofort hin, und jetzt ist Isabeau bei uns in Sicherheit und wartet auf ein neues Zuhause.

 








 

8/26/2014

Manolin – eine traurige Geschichte


Er heißt Manolin und ist ein fröhlicher und verspielter Deutsch-Drahthaar-Welpe von höchstens vier Monaten. Aber er leidet unter einer Krankheit, die wir nicht kennen, und selbst unser Tierarzt ist ziemlich ratlos. Jedenfalls steht fest, dass er ein Auge verloren hat und auch um das andere steht es schlecht. Wir müssen einen Augenspezialisten konsultieren, was sehr teuer ist – ich hoffe, dass ihm dort geholfen werden kann. Irgendwie scheint es dieselbe Krankheit zu sein, die eine Galga vor nicht allzu langer Zeit hatte. Diese Hündin wurde durch Levriers sans Frontieres nach Frankreich vermittelt – übrigens würde ich gerne wissen, wie es ihr mittlerweile geht.
Um er kurz zu machen: Wir brauchen viel Geld für tierärztliche Behandlungen und auch eine Pflegestelle, wo er während der Dauer der Behandlung unterkommen kann, und anschließend natürlich ein gutes endgültiges Zuhause für den Hund. Bitte helft Manolin! Fermin








8/23/2014

Galgos, Galgos und nochmal Galgos


Vor  sechs Monaten ging die Jagdsaison zu Ende und noch immer finden wir ausgesetzte Galgos. Allein heute wurden wieder vier Galgos in den Straßen von Salamanca gefunden und zu uns nach Medina gebracht. Sie werden von unserem Tierarzt durchgecheckt, gechipt (wie fast alle auf der Straße gefundenen Galgos haben sie offensichtlich keinen Chip) und entwurmt. Er oder sie bekommt einen Namen, der zu ihrem Gesichtchen oder zu ihrer Farbe passt, zu ihrem Charakter oder ihrem Verhalten. Sie werden „jemand“. Dann werden sie in unsere Datenbank aufgenommen und stehen für die Adoption zur Verfügung.
Da sind sie dann und schauen Euch durch den Bildschirm an mit ihren großen, sprechenden Augen – in der Hoffnung, einer von Euch verguckt sich in sie oder ihn.
Und wenn Du es wärst?
Wirf einen Blick auf unsere zu adoptierenden Hunde. Wer weiß, vielleicht ist heute Dein Glückstag!








8/22/2014

Galga-Welpe mit gebrochenem Becken an den Zaun gebunden

Alice ist ein besonderes Geschenk, wir möchten dem Wohltäter danken, dass er sie am Zaun unseres Tierheims in Zamora angebunden zurückgelassen hat.
Es tut uns sehr leid, dass wir den Geber nicht kennen, denn wir würden ihm gern ein paar Fragen stellen – zum Beispiel: wie kann es sein, dass ein so junger Welpe, von drei, vier Monaten, eine gebrochenes Becken hat, das bereits (ohne fremdes Zutun) verknöchert ist?
Was hat dieser arme Welpe durchgemacht?

Trotz allem ist Alice ein fröhliches Mädchen, sie spielt und rennt wie die anderen Welpen und verschwendet keinen Gedanken an die Person, die sie an den Zaun gebunden zurückgelassen hat.
Nun brauchen wir wieder einmal Eure Hilfe, um Alice die notwendige Pflege zukommen zu lassen und vor allem – ein warmes Zuhause wo sie den kommenden Winter verbringen kann.











8/20/2014

Die Geschichte von Xena und Carlo



Die folgenden Storys sind ziemlich typisch in letzter Zeit. Beginnen wir mit Xena.
Angeblich ist sie auf dem Marktplatz von Medina del Campro „verloren gegangen“. Wir haben sie gefunden und versucht, ihren Besitzer ausfindig zu machen. Da wir ihn nicht finden konnten, haben wir sie als ausgesetzt gemeldet. Naiv wie wir waren, dachten wir, die Justiz wird nun nach dem Besitzer suchen und ihn belangen. Nun, das war ein Irrtum. Wir haben ihn dann schließlich doch noch selbst gefunden und ihn aufgefordert vorbeizukommen und seinen Hund abzuholen und bei der Gelegenheit die Ausgaben zu erstatten für die medizinische Behandlung und Unterbringung – oder alternativ den Besitzstatus bei der Microchip-Eintragung offiziell auf uns zu ändern, damit wir ein neues Zuhause für Xena finden können. Er hat nichts dergleichen getan, stattdessen wollte er von uns 300 Euro dafür haben, dass er uns den Hund offiziell überträgt! Wir haben dies natürlich ebenfalls den Behörden gemeldet.  Bisher – seit 2 Jahren! – ist absolut nichts passiert, die arme Xena sitzt noch immer bei uns im Tierheim und wartet darauf, dass die zuständigen Amtsträger etwas tun.



Der andere Fall ist Carlo. Er hatte einen Microchip, als versuchten wir den Besitzer zu finden. Der ist in Madrid registriert unter einer Telefonnummer, die es nicht gibt. Es gibt auch keine registrierte Adresse. Was also tun?

Ich frage mich manchmal, wozu es in Spanien eine Microchip-Pflicht gibt, wenn in Fällen wie diesen nichts passiert, sich niemand zuständig fühlt. Das macht mich wirklich wütend.
Wir haben noch weitere Fälle, die ich auch noch erzählen werde, wie z. B. den von Aida. Wir haben auch ein paar erfolgreiche dabei, die werde ich euch auch noch vorstellen. Wie Ihr seht, arbeiten wir hier an verschiedenen Fronten, bitte helft uns, damit wir für die Hunde weiterkämpfen können.
Küsse, Schlabber und Umarmungen von uns allen.
Fermin