12/22/2012

Hakuna Matata, ein Löwe bei Sooby



Gestern sind Pablo und Claire nach Salamanca gefahren, um einen Streuner aufzulesen. Zwei Jungs hatten den Hund wochenlang gefüttert, bevor sie ihn schließlich einfangen und in einen Schafstall sperren konnten, wo wir sie dann abholen konnten. Der Hund ist ein lieber,ruhiger Mastin, der aussieht wie ein Löwe, da sein Vorbesitzer die Ohren abgeschnitten hat. DIe Farmer schneiden ihren Mastins die Ohren ab, da die Mastins die Schafe vor den Wölfen beschützen müssen und die Wölfe dann nicht in die Ohren beißen können, da sie weniger Angriffsfläche bieten. Manche sagen, sie sehen so furchteinflößender aus, aber ich finde sie sehen einfach nur süßer aus. Und wenn sie liegt, sieht sie wirklich aus, wie ein Löwe in der Steppe.
Abgesehen von dem harten Leben, das Leona bis jetzt hatte, hat sie auch noch ein Hautproblem, das von unserem Tierarzt behandelt wird. Armes hübsches Mädchen.





12/21/2012

Die traurige Geschichte von Mora


Mora weiß, wie es ist, von Anfang ihres Lebens an verlassen worden zu sein, sie wurde aufgegeben, als sie gerade ein Welpe war, und deshalb endete sie in einem Hundezwinger im nördlichen Teil von Spanien. Genau wie alle anderen Hunde wollte sie da raus, aber niemand kam, um sie mitzunehmen. Der Tag, wo sie getötet hätte werden sollen, kam näher und sie wedelte mit ihrem kleinen Schwanz alle an, die kamen, in der Hoffnung, sie wären glücklich und sie würden sie bemerken, aber niemand tat es.

Nichts ahnend von ihrem traurigen Schicksal, war sie glücklich und unschuldig wie jeder andere Welpe jedes Mal, wenn jemand kam, um sie zu sehen, und sie fing an zu weinen, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Eines Tages hatte sie Glück und eine Frau bemerkte sie, und sie begann zu weinen und sprang herum, wie um zu fragen, wann sie abgeholt wird, und die Frau tat es, hob sie in die warmen Arme und sagte ihr: "Ich werde Dich hier rausholen."
Alles war in Ordnung, schließlich hatte Mora nun ein Haus mit einem warmen Bett, Essen und vor allen Dingen Liebe von Ihrem Frauchen. Die beiden waren sehr glücklich zusammen und leisteten sich Gesellschaft, bis etwas Schreckliches passierte: bei Frauchen wurde eine schreckliche Krankheit diagnostiziert, sie musste dringend behandelt werden und Mora musste nun ganz alleine und traurig zu Hause bleiben. Bis es ihrem Frauchen wieder besser ging, traf sie die Entscheidung, Mora in einer Pension unterzubringen, aber sie mochte es nicht, weil es sie an den kalten Ort erinnerte, wo sie fast getötet wurde.

Nachdem die Krankheit von ihrem Frauchen fortgeschritten war und sich verschlechterte, musste sie eine schreckliche Entscheidung treffen, einen anderen Besitzer für Mora zu finden, so dass Mora nicht mehr leiden musste und in der Lage wäre, nun endlich ein gutes Zuhause zu finden. Sie kontaktierte Scooby und wir waren mehr als bereit, Mora zu helfen und eine neue geeignete Familie für sie zu finden.



Jetzt Mora ist bei Scooby und sie mag es nicht so sehr, da sie so viel Aufmerksamkeit von ihrem Frauchen bekommen hat und wir ihr diese leider nicht so geben können, wie sie es gewohnt ist, und es bricht uns das Herz, sie so traurig und ängstlich zu sehen und deshalb versuchen wir so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen, aber sie braucht wirklich dringend ein Zuhause, wo sie umsorgt, geliebt und gestreichelt wird. Möchte es ihr jemand geben?

PS Mora hat inzwischen schon ein neues Zuhause gefunden;-)



12/19/2012

Ein Sonntag wie jeder andere




Ich werde euch jetzt eine Geschichte erzählen, obwohl ich weiß, dass das, was ich euch berichten werde, nicht viel mit Scooby zu tun hat. Und doch möchte ich dies gern mit euch teilen, sollte euch das auch mal passieren. An einem Tag wie heute stehe ich auf, und während ich wach werde und mir einen Kaffee mit Sojamilch und meinen täglichen Grünen Tee mache, schaue ich aus dem Fenster und sehe viele kleine Vögel. Oder vielmehr höre ich sie. Sie kommen hierher, um zu fressen, besonders im Winter, wenn es draußen im Feld nicht viel zu finden gibt. Also bitte helft diesen kleinen Vögeln, denn durch die Umweltverschmutzung nimmt ihre Zahl immer mehr ab, und die Welt sähe traurig aus ohne sie.


Dann nehme ich ein paar Leckerchen und gehe damit in einige der “Paddocks”,  um ein paar unserer Hunde zu füttern, meistens die Ärmlichsten unter ihnen. Diesmal sind unsere “Oldies” dran, denn es sind ein paar Neue hinzugekommen, und ich will mal sehen, wie es ihnen geht. Sie zwicken mich ein wenig in die Finger, aber es ist schön zu sehen, wie sie alle für ein Leckerchen anstehen.
Dann komme ich nahe am Eingang vorbei und sehe einige neue Galgos, die aus Cuenca zu uns gekommen sind. Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen, und da liegen sie und sonnen sich. Ich sage Melissa, dass das genau das ist, was ich so an Scooby mag, nämlich, dass die Galgos ihre Freiheit, die sie nie hatten, nun endlich genießen können.
Schließlich ist es Zeit, mich denen zu widmen, die mit mir leben: Tino, Coria und Laura sehen spektakulär aus in ihren Mäntelchen. Wir gehen zur Scooby Farm und drehen dort eine Runde. Die Hunde laufen frei und haben eine gute Zeit. Tino bellt die Ziegen und Schafe an, und die Armen laufen daraufhin natürlich weg. Also brülle ich ihn an, sie in Ruhe zu lassen. Dann kommen wir zu den Eseln. Diesmal bellt Tino sie an, um sie zum Nachlaufen zu animieren, und beide Seiten amüsieren sich.. Das Dumme an solch einem Spaziergang ist allerdings, dass - ich weiß nicht warum - die Hunde gerne den Eselsmist fressen. Und obwohl ich ihnen dies verbiete, gelingt es ihnen immer, ein bisschen davon abzubekommen. Ich verstehe das nicht, wo sie doch genug gefüttert werden.


Es stimmt, bis hierhin mutet alles noch himmlisch an, und ich bin sicher, dass ihr alle am liebsten mit mir tauschen würdet. Was gibt es Schöneres für einen Tierfreund? Das Problem zeigt sich erst nachts, wenn meine Hunde reinkommen, um zu schlafen, besonders Coria, denn dann beginnt der “Krieg der Chemie”! Ich weiß nicht, ob der Eselsmist dafür verantwortlich ist, ob er in den Gedärmen der Hunde zu einer Massenvernichtungswaffe mutiert, aber die Wahrheit ist, dass ihre Furzer absolut nicht mehr auszuhalten sind. Und Coria pupst schon sehr viel normalerweise, aber nach dem Genuss von Eselsmist wird es noch viel schlimmer. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass vier Furzer von Coria eine ganze Armee vernichten könnten... Gut, dass die Amerikaner davon noch keinen Wind bekommen haben, sonst würden sie ihn mir wegnehmen und nach Afghanistan mitnehmen. Ich bin sicher, dass sich die Taliban nach 15 Minuten ergeben würden! Aber was kann man machen, nicht alles ist perfekt.
Bis bald, Fermin

12/18/2012

Capucina oder Bamby


Ein sehr kleines Update, damit ihr euch unsere kleine Capucina anschaut, ich nenne sie so weil sie Sandras italienischem Volpino so sehr ähnlich ist, besonders in ihrem Verhalten, aber auch in ihrem Aussehen.
 
 
Sie ist sehr klein und wie man in Andalusien sagen würde „grasiosa“, sie ist wie eine Eidechse, immer in Bewegung, klettert auf deinen Schoss, bittet um Aufmerksamkeit, leckt dich ab und schmiegt ihrem Kopf an dich. Alles in Allem, sie ist bezaubernd, und das kommt von jemandem, der kleine Hunde nicht wirklich sehr mag. Aber ich erkenne sie als etwas sehr Spezielles, leg sie auf dein Sofa und glaube mir, wenn ich dir sage, dass du nicht enttäuscht sein wirst. Sie wurde umherstreunend in Zamora gefunden, und in Zamora ist sie noch, bis sie jemand adoptiert.

Grüsse, Fermin
 
 

 

12/15/2012

40 Galgomädels aus Sevilla…


…sind gerade bei Scooby eingetroffen. Alle wurden in der Umgebung von Sevilla gerettet und sind nun bei Scooby, um ein definitives Zuhause zu finden. So werden wir sehr beschäftigt sein, unsere Neuankömmlinge für die Adoption bereit zu machen, und sie so bald als möglich der Adoptionsseite hinzuzufügen. Keine Zeit für Pausen in Sicht, da wir bald noch eine Gruppe Galgos aus Moron aufnehmen werden. Wir zählen wieder auf eure Hilfe, für diese kostbaren Kreaturen schöne  Zuhause zu finden.
Und jetzt genießt die Dia-Show !

12/14/2012

Korrektur für Update von gestern

Das bist jetzt im Update gezeigte Bild "LA HEMBRA" enthielt leider die Fotos einer anderen Hündin. Hier nun die richtigen Bilder, im Update ist es jetzt ebenfalls geändert!
Sorry!

12/13/2012

Einfach mitgenommen



Oder sollte ich besser sagen, zweifach mitgenommen? Denn den einen habe ich geholt, den anderen Oscar - und es waren zwei Galgos, eine Hündin und ein Rüde. Der Rüde wurde aus einem Dorf in Salamanca abgeholt, wo er bereits seit zwei Jahren herumstreunte. Er war vom Dorfpfarrer gefüttert worden, und niemand kümmerte sich weiter um den Hund, bis der Priester wegzog und das Tier nicht mehr versorgt wurde. Werden in Zukunft Sie für sein Futter sorgen?


Der andere war eine kleine Galgo-Hündin, die ich aus Villoslada, einem winzigen, abgelegenen Dorf in Segovia mitnahm. Wir wurden angerufen mit der Bitte, sie abzuholen, und wie immer sagten wir, dass der Hund irgendwo eingesperrt oder in einen Hof getrieben werden sollte, damit wir ihn dort einfangen könnten. Das wurde auch ausgeführt. Als ich also im Dorf bei dem angegebenen Haus ankam, sagte mir der Mann, dass sie schwer zu fangen sei, und es wohl am besten wäre, ihr etwas zu fressen zu geben. Er kam mit einem Stück Schinken für den Hund, aber die Galga reagierte nicht, sie wollte nicht fressen. Jetzt war mein Augenblick gekommen - ich setzte mich auf den Boden, und sie näherte sich sehr langsam, ich ließ sie an meiner Hand schnuppern, und sie wagte sich noch näher heran, und ich konnte sie problemlos einfangen. Nun begann die Phantasie der Nachbarn üppige Blüten zu treiben: Sie erzählten, dass ich den Hund hypnotisiert hätte. Das entspricht keineswegs den Tatsachen; sie ist einfach nur ein freundlicher Hund, aber die Leute in dem Dorf glauben jetzt, dass ich übernatürliche Kräfte besitze und allein mein Blick die Galgos veranlasst, mit zu Füßen zu fallen ... was überhaupt nicht stimmt -  man braucht einfach nur liebevoll zu ihnen sprechen.

Bis bald und viele Grüße

Fermin