10/10/2012

Mimo

Mimo ist ein Hund, der zusammen mit anderen Gefährten von Scooby Zamora herkam, (ihr könnt auch über sie in dem Artikel in folgendem Blog lesen: http://scoobymedinade.blogspot.com.es/2012/06/die-angsthasen-aus-zamora.html)

Er hatte null Sozialisation mit Menschen und war sehr, sehr ängstlich, aber nach und nach ließen seine Ängste nach (einige mehr als andere), dank der Arbeit von mehreren Hundetrainern. In Mimo`s Fall, wenn man ihn anschaut, dann bückte er sich, was ein Zeichen von Unterwerfung und Abschirmung ist, um die Menschen zu besänftigen, deren Absichten unklar für ihn sind.


Seine Genesung ist, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, spektakulär, er ist nun ein sehr süßer Hund und wir haben ihn jetzt davon überzeugt, dass nicht alle Menschen so schlecht sind. Er ist ca. 4 Jahre alt, er hat gelernt, eine Leine zu akzeptieren und auf einen Spaziergang mitgenommen zu werden, und er lässt sich von den Freiwilligen perfekt handhaben. Er braucht nun eine Familie, die diese Sozialisation, mit der wir vor einem Jahr begonnen haben, weiter ohne Zwang verfolgt, um ihn auf andere Situationen vorzubereiten, mehr noch, ihn an andere Situationen Stück für Stück gewöhnt. Wenn Sie ihn adoptieren möchten, kontaktieren Sie bitte: de@scoobymedina.com .

Pablo

10/02/2012

Scooby in der Fernsehsendung “3 op Reis” (“3 auf Tour”) vom BNN

Letzten August bekamen wir eine Mail von dem Reise-Magazin des BNN “3 op Reis”, das eine Tour durch alle europäische Länder machen und dabei “Scooby” besuchen wollte, um über das  Thema “Tierquälerei” in Spanien zu berichten. Zuerst meinten wir, es sei nur ein Witz, aber als Dennis Storm und sein Team ein Woche später aus dem Auto stiegen, war Alles plötzlich real! Wow, Medieninteresse für das Thema “Tierquälerei” in Spanien und Werbung für Scooby!
Normalerweise schauen ungefähr 750.000 Leute diese Sendung im Fernsehen, und über Facebook sind ungefähr 24.000 mit diesem Programm verlinkt. Also, selbst, wenn durch diese Publicity nur eines unserer Tiere adoptiert würde, wäre das schon ein Erfolg.
Als wir die Crew kennengelernt hatten, die sehr überrascht war, wie groß Scooby tatsächlich ist und dass dort Niederländer anzutreffen sind, die ihre “Ferien” in Spaniens “Binnenland” verbringen, fing diese gleich an, den Beitrag zu drehen.

Während Moderator Dennis and Redakteur Daan Vorbereitungen trafen, zeigten wir Regisseur Ruud und Kameramann Marnix das Gelände von Scooby. Alle möglichen Aufnahmen wurden gemacht in verschiedenen Ausläufen und von unterschiedlichsten Hunden. Marnix stieg sogar auf eines der Dächer der Hundehäuser wobei er sich zwar in Lebensgefahr begab, aber dafür das ganze Scooby Terrain wunderbar filmen konnte.





Etwas später interviewte Dennis Fermin, was einfach war, denn Fermin kennt das zur Genüge, er ist schon wie ein Profi. Nach dem Interview ging Fermin raus und überließ uns alles Weitere.
Als ich Dennis den Quarantäne-Bereich zeigte, in dem sich zu diesem Zeitpunkt viele Galgos befanden, gestand dieser mir, dass diese nicht sein Typ Hund wären. Als wir ihm aber sagten, dass viele unterschiedliche Rassen bei Scooby “abgeliefert” würden, Podencos, Cocker Spaniel, Schäferhunde und viele Mischlinge, sah ich ein Leuchten in seinen Augen, denn Schäferhunde bzw. - Mixe sind seine Lieblingshunde.

Das Team filmte an vielen verschiedenen Stellen, bei den “Oldies”, den Welpen, den Katzen. Dann fragte Dennis, ob wir ihm ein Interview geben würden!!! Äh...ja...natürlich!
Sie drehten einen kleinen Vorspann, in dem wir die Hunde füttern und wurden dann befragt. Wir hatten keine Zeit, nervös zu werden, aber jetzt machen wir uns natürlich Sorgen, ob wir auch gut aussehen in dem Film....und was tatsächlich im Fernsehfilm gezeigt wird. Aber, was auch immer sie machen werden, es war eine tolle Erfahrung!
Und unser Wunsch, dass durch diese Sendung mindestens ein Hund adoptiert wird, ist schon in Erfüllung gegangen: Dennis höchstpersönlich hat einen wunderbaren Schäferhund-Podenco-Mix adoptiert: Scruffy!

BNNs “3 op Reis” wird am 7. Oktober um 19.50 h im Programm “Nederland 3” ausgestrahlt.
BNNs “3 op Reis” wird jede Woche Sonntags um 19.50 h auf “Nederland 3” gesendet

Johan und Jacinta

9/27/2012

EIn neuer süßer Kerl zur Virtuellen Adoption

Rex leidet an Epilepsie, mit immer wieder auftretenden Anfällen, trotz medikamentöser Behandlung. Deshalb wird es schwer sein, für ihn ein passendes Zuhause zu finden, obwohl er charakterlich und optisch ein Traumhund ist. Hier bei Scooby lebt er im Altenheim, als Jungspund, benimmt sich aber vorbildlich seinen betagteren Mitbewohnern gegenüber.  Falls sie uns bei den Kosten für Futter und Medikamente mit einer virtuellen Adoption für Rex unterstützen würden, wäre das ganz toll!

9/25/2012

Tag der offenen Tür

Es gab so viele Neuigkeiten diesen Sommer, dass ich Euch von unserem Tag der offenen Tür beinahe erst erzähle, wenn wir schon den nächsten haben. Für einen einem heißen Sonntag im Juli hatten wir also wieder die Idee, wie jedes Jahr einen Tag der offenen Tür anzukündigen. Zu Beginn war alles wie immer – es kamen so ca. 15 Personen, aber als ich anfing zu reden, sagten mir plötzlich alle “Fermín, warte, da kommen noch mehr Leute”. Und es kamen mehr und mehr, tatsächlich konnten wir erst eine halbe Stunde später anfangen und bis es soweit war, waren in etwa 150 Personen gekommen. Absolut unglaublich, noch nie waren es so viele, nicht einmal annähernd. Natürlich dauerte der Rundgang durch unser Tierheim dann auch länger als geplant, weil jeder irgendwo stehen blieb und sich unsere Tiere anschaute und uns Fragen zu diesem und jenem Scooby-Bewohner stellte.


Den Tag beendeten wir alle gemeinsam im neuen Scooby-Shop, dessen Bau sich bereits bezahlt macht. Es war ein unglaublich interessanter Tag und die Mehrheit der Leute verlies uns sehr zufrieden. Wir hoffen, sie das nächste Mal wiederzusehen, denn bei Scooby gibt es immer etwas Neues, auch wenn es “nur” neue Tiere sind.


Ah und übrigens haben wir eine Woche vorher bereits einen speziellen Scoobytag für die Freiwilligen gefeiert, die beim Haustiertag mitgeholfen haben. Dieser war sehr lustig und vor allem auch sehr nass, da Facundo es sich in den Kopf gesetzt hatte, den Wasserschlauch in Betrieb zu nehmen und wir ihm für die kleine Wasserschlacht sehr dankbar waren, denn es war fürchterlich heiß.
Bis bald
Fermín

9/19/2012

Scooby kommt zu Hilfe oder: Unser Ausflug nach Cuenca

Beide Titel würden passen. Vor ein paar Tagen bekam ich einen Anruf mit folgendem Inhalt:
“Fermin, bitte hilf uns! Wir haben so viele Hunde hier, sie greifen sich schon untereinander an und  beißen sich, weil wir nicht genug Platz für sie haben.”
Als ich hier ankam, sagte ich Bescheid, dass wir nach Cuenca fahren würden, um Galgos aus der “Perrera Provincial” zu retten. Ich erinnere mich noch an das Gespräch mit Dani darüber, dass es eigentlich besser wäre, nur Weibchen mitzubringen, weil die Rüden so schlecht adoptiert werden. Obwohl das leider der Wahrheit entspricht, sehe ich mich nicht in der Lage, Hunde nach Geschlecht oder Farbe auszuwählen. Schwarze Hunde zum Beispiel haben es auch schwerer, vermittelt zu werden. Ja, wir haben ein paar männliche Galgos, aber ich möchte Tieren helfen, allen Tieren. Und ich klinge wahrscheinlich ganz unschuldig wohlwissend, dass ihr dann kommt, um diese weniger leicht zu vermittelnden Hunde zu adoptieren, mehr Rüden und mehr schwarze Hunde. Weil sie einfach fantastisch sind, unsere Rüden. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass man Hunde nicht retten sollte nur, weil sie schön sind. Das wäre schon fast verfassungswidrig, Und ohnehin mag ich die, denen es am schlechtesten geht, am liebsten. Letztlich suchen sowieso die Hunde mich aus und nicht umgekehrt.
Also fuhren wir zu der Perrera in Cuenca und brachten 39 Galgos von dort mit. Unter ihnen ein Welpe, meiner Meinung nach ein Podenco, der sehr liebenswert ist und ein Muttertier mit zwei Welpen, die ganz klar Galgo-Mixe sind, aber genauso dringend adoptiert werden müssen, wie all die anderen. Deswegen lasst uns bitte nicht rassistisch sein bei Galgo-Mischlingen. Auch sie haben einen schönen kuscheligen Platz auf dem Sofa in eurem Haus verdient.
Nun sind sie in unserem “Welpenhaus” und leben dort friedlich mit unseren Katzen-Babys zusammen. Ich mache ein paar Fotos, damit ihr das auch sehen könnt.
Unsere Retter waren übrigens Cristina und Claire, die mitten in der Nacht aufgestanden sind, um nach Cuenca hin-und zurückzufahren, alles an einem Tag.
Bis bald, ich gehe jetzt mal fotografieren.
Fermín
Oh, ich habe komplett vergessen, euch zu sagen, dass einer der Hunde, die wir von Cuenca mitgebracht haben, ein “Greyhound” ist  - ich bin nicht 100%ig sicher, dass sie ursprünglich aus Irland kam, aber sie ist definitiv ein “Greyhound”. Sie hat nur eine Tätowierung, eine grüne, wie es in Irland üblich ist. Darüberhinaus ist diese nicht mehr lesbar, obwohl wir es versucht haben. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ein Gespräch mit Marion Fitzgibbon genau zu diesem Thema, in dem ich sagte, dass ich sicher bin, dass immer noch Irische Greyhounds für die Rennen importiert werden. Und sehen Sie, nun haben wir einen solchen Hund bei uns.

Fotos von der Rettung:

9/17/2012

Was nicht geht, geht nicht und außerdem ist es unmöglich

Und Ihr fragt Euch sicher, was für seltsame Titel lässt er sich nun wieder einfallen. Ja, richtig. Aber irgendwie muss ich ja anfangen. Die Sache ist die, es ist nicht zu schaffen, nicht mit 3 Welpenhäusern, nicht mit 4 und auch nicht mit 20 – dieses Jahr ist einfach verrückt…
Gestern haben wir 3 Welpen aus Cuenca mitgebracht, heute ist eine Mutter mit 9 Welpen angekommen. Was sollen wir nur mit all diesen Hundebabies machen? Es ist ein Wahnsinn. Wir vermitteln viele Hundekinder zurzeit, aber langsam wird es unmöglich, wir schaffen es einfach nicht, für so viele Mischlingswelpen ein Zuhause zu finden. Sie sind sehr lieb, nett, fröhlich und freundlich, aber das wird wirklich alles zu viel für uns, die Anzahl der Welpen im Tierheim übersteigt unsere Möglichkeiten.

Bitte, wenn Ihr ein Tierheim, das Welpen aufnehmen möchte oder Adoptanten für unsere Kleinen kennt, teilt es uns mit! Sie sind sehr süß, wirklich und wir geben sie bereits an Leine und Halsband gewöhnt ab, aber BITTE, adoptiert sie. Ich weiß, erwachsene Hunde sind einfacher als Welpen, aber jetzt, wo die Kleinen auf der Welt sind und wir die Verantwortung für sie haben, müssen wir auch ein gutes Zuhause für sie finden. Wir zählen auf Euch!
Mit freundlichen Welpengrüssen
Fermín