4/12/2012

Giny


Dies ist Giny, eine wirklich süße und traumhafte Galgomix-Dame. Auch sie wurde aus einer Perrera gerettet,wo sie von ihren Besitzern hingebracht wurde. Dort wäre sie in ein paar Tagen -trotz ihres jungen Alters von nur 7 Monaten- eingeschläfert worden. Die Besitzer interessierte nicht was aus ihr werden würde..

Sie hat leider das Pech kein reinrassiger Galgo zu sein; denn ein Mix dieser Rasse wie Giny hat es um einiges schwerer ein Zuhause zu finden. Aber sie verdient ihr eigenes Zuhause mit ihrer eigenen Familie. Nachdem sie ein wirklich schweren Start ins Leben hatte, ist sie trotzdem ein wirklich süßes und glückliches Hundemädchen geblieben.
Sie liebt es zu spielen und mag alle Hunde, egal ob sie groß oder klein sind. Sie ist mit allen Hunden freundlich und liebt es mit ihnen zu spielen. Sie geht auch sehr gut an der Leine.
Giny ist mittlerweile 5 Monate bei Scooby und es wird Zeit, für Sie eine eigene Familie zu finden. Eine
Familie die sie liebt, ihr ein restliches glückliches Leben schenkt und sie zu einem gesunden, fröhlichen Hund mit einem hoffentlich langen Leben, macht. 

Machen Sie Giny glücklich und adoptieren Sie Giny!


4/10/2012

Rex-Everybody´s Darling sucht ein Zuhause

Der traumhafte Rex wurde von uns in einer verlassenen Finca in den Bergen von Salamanca aufgegriffen.

Er ist ein so sanftmütiger und friedliebender junger Bursche, dass er vom ersten Moment an die Herzen aller Menschen in Scooby eroberte. Er ist wirklich sympathisch, freundlich zu allen Leuten, sozial im Umgang mit Rüden und Hündinnen, gleichermaßen nett zu großen und kleinen Hunden; er versteht sich sogar mit den Bürokatzen. So fanden auch Spanier ihn toll und adoptierten Rex.

Aber sein Glück währte nicht lange. Schon ein paar Tage später wurde er nach Scooby zurückgebracht, denn er hatte einen Anfall erlitten. Dies wiederholte sich hier. Nach diagnostischer Einschätzung der Klinik-Tierärzte von Zaragoza handelt es sich um Epilepsie. Zur Zeit versuchen wir herauszufinden, wie oft es zu einem Anfall kommt. Wenn es eher selten der Fall sein wird, so ist eventuell keine medizinische Behandlung erforderlich, sollte es aber regelmäßig zu einem Anfall solcher Art kommen, so müsste Rex sehr sensibel auf ein entsprechendes Medikament eingestellt werden. Da dies in einem Tierheim natürlich nur äußerst schwer zu leisten ist, suchen wir ein liebevolles Zuhause für diesen wundervollen Hund.



Hier sind zwei Videos von Rex. Das Erste zeigt seine bereits gute Leinenführigkeit ohne vorheriges Training, das zweite Video macht deutlich, wie er es liebt zu spielen und Spaß zu haben, absolut normal, so wie alle seine jungen Artgenossen.



Wenn Du der Meinung bist, Du könntest noch mehr Freude in sein Leben bringen, indem Du ihm ein liebevolles Heim bietest, so kontaktiere uns bitte!

Petition zum Schutz der Straßentiere


Liebe Freunde,

Bitte lest und unterzeichnet diese Petition, da sie in direktem Zusammenhang mit unserer Arbeit und unseren Zielen steht.
Danke!

4/08/2012

Schnee in Medina

Nach 2 Wochen mit sonnigen, sehr schönen und mitunter sogar heißen Nachmittagen hier in Medina, war überraschenderweise am Morgen des 6. April alles schneebedeckt und wir haben unsere Arbeit morgens bei Schneefall begonnen.
6. April, Spanien, Medina del Campo!
Im Moment sind viele Volunteers hier, um uns zu helfen. Viele kommen aus den Niederlanden und dem UK. Sie fühlen sich ziemlich wohl in diesem Wetter, wie zuhauseJ


4/02/2012

Ein Samstag bei Scooby

Wieder ein Samstag bei Scooby und wieder einer von den vielen Samstagen, an denen  ich mich gut fühlte dabei, mich um unsere Hunde bei Scooby zu kümmern, sie zu verwöhnen, zu waschen, ihnen Leckerlis zu geben, etc...

Einen Moment lang freute mich sehr, als Leute auf der Suche nach einem Hund vorbei kamen, den sie adoptieren könnten und sich in einen Galgo verliebten. Ich dachte: “Wie schön! Wieder ein Hund, der ein Zuhause hat.“

Aber diese Freude verschwand im Nu, als ich von weitem 2 Personen mit Toby ankommen sah, einem sehr verspielten und superliebevollen Hund von gerade mal einem Jahr. Seine „Besitzer“ gaben uns eine kurze Entschuldigung an, um ihn loszuwerden und ließen ihn im Tierheim zurück. Während sie gingen, hörte Toby nicht auf zu weinen, als wollte er sagen „Warum lasst Ihr mich hier zurück? Was habe ich denn getan? Kommt bitte zurück, ich bin auch ganz brav.“, aber sie kamen nicht zurück, sie drehten sich nicht um, um ihn nochmal anzuschauen und verabschiedeten sich auch nicht von ihm – sie ließen ihn zurück an einem Ort, den er nicht kannte, bei für ihn noch fremden Menschen.

Jetzt sucht er ein Zuhause, wo er geliebt wird, man sich um ihn kümmert und wo er nie wieder verlassen wird. Willst Du es ihm geben?









3/30/2012

Litta, unser gutmütiges Mixmädchen


Litta ist noch nicht einmal ein Jahr alt, wurde bereits ausgesetzt und hat zugesehen, wir ihre ganze Familie zu Scooby kam und ein Zuhause gefunden hat – nur sie hat nie jemand adoptiert. Woran das liegt? Vielleicht daran, dass sie eine schwarze Hündin ist und im ersten Moment nicht sonderlich auffällig. Auf jeden Fall liegt es nicht an Litta – die ist nämlich ein richtiger Schatz.

Litta wurde im Mai 2011 geboren. Ihre Mutter war eine wunderschöne, zierliche Pointerdame, ihr Papa vermutlich etwas in Richtung kräftiger Labrador.Die beiden wurden stolze Eltern eines ganzen Wurfes hübscher, drolliger, verspielter Welpen, die erst mal niemand haben wollte - und so kamen Litta und ihre kleine Familie (außer dem Vater) zu uns ins Tierheim.
In den Auslauf zu gehen und Fotos von der Rasselbande zu machen glich nach einigen Wochen bereits Hochleistungssport, weil die Wonneproppen rasant wuchsen. Alle wollten gleichzeitig begrüßt werden, hüpften, spielten, tobten – schon da war Litta diejenige, die sich am wenigsten in den Vordergrund gedrängt hat. Sie zog es vor, ein Sonnenbad zu nehmen oder einfach abzuwarten, bis sie dran war mit den Kuscheleinheiten, der Trubel sich gelegt hatte und die Geschwisterschar wieder mit anderen Dingen beschäftigt war.


Heute ist sie so gut wie ausgewachsen und ein ganz wunderbarer Hund: sehr liebevoll, stark, verspielt, aber gleichzeitig auch angenehm ruhig. Sie verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden, lässt sich sogar eher zu viel als zu wenig von ihnen gefallen. Außerdem geht sie schon ziemlich gut an der Leine  und verträgt sich auch mit Katzen.

Über Besuch freut sie sich wie verrückt. Dann läuft sie zur Begrüßung los, wedelt, was das Zeug hält und liebt es, in den Arm genommen zu werden. Sie drückt einen richtig vor Freude und kuschelt sich ganz fest an. Wenn es nach ihr ginge, könnte sie den ganzen Tag verwöhnt werden.

Sie sehnt sich sehr nach menschlicher Gesellschaft. Das merkt man ihr an und sicher fragt sie sich, was sie wohl falsch gemacht hat, dass alle anderen Hunde um sie herum adoptiert werden, nur sie bleibt immer übrig.
Wir können nur sagen „Nichts, Litta!“. Sie braucht nur jemanden, der mal genauer hinsieht, der Freude daran findet, wie ihr tolles schwarzes Fell in der Sonne strahlt und wie wir findet, dass sie nicht nur äußerlich ein superschöner Hund ist. Und wir hoffen, dass dieser Mensch sich bald in Litta verliebt, denn sie kennt in ihrem kurzen Leben nichts anderes als unser Tierheim und das soll sich so schnell wie möglich ändern.


Proteste gegen Tierquälerei in ganz Spanien am Sonntag, 25. März 2012

Letzten Sonntag, 25. März 2012, haben organisierte Demonstrationen gegen Tierquälerei und für die Verschärfung der Strafen für die Täter, in ganz Spanien statt gefunden. So auch in Valladolid, Abends zwischen 19.00 und 20.30, wir waren froh um die Sommerzeit, die uns eine Stunde länger Tageslicht beschert hat.
Letztes Jahr war das Interesse nicht sehr gross und deshalb waren die Leute ein bisschen nervös, oder besser gesagt angespannt, und hofften, dass es dieses Jahr etwas besser gehen würde.
Und glücklicherweise war es besser. Letztes Jahr hatten sich etwa 50 Leute beteiligt, aber dieses Jahr haben die Zeitungen geschrieben, dass ungefähr 250 Leute erschienen sind, also das ist doch eine schöne Steigerung.
Und das ist eine gute Sache, weil die Spanier eine Menge über Tierquälerei erzählen können. Wenn man nur an die Jagdhunde, Galgos zum Beispiel denkt, oder die Stierenrennen und wenn nichts dagegen unternommen wird, wird es noch für hunderte von Jahren so weiter gehen.
Da waren mehrere Tierschutzorganisationen die Manifeste vorlasen, Slogans wurden gesungen, alle haben mitgemacht. Da war ein Altar mit brennenden Kerzen in Gedenken an all die unschuldigen Tiere die durch Misshandlung gestorben sind, es war sehr emotional anzusehen.



Viele Leute hatten Protesttafeln, eine grosse war über Tordesillas, ein Dorf in dem für eine "Party" ein Stier durch Speerstiche zu Tode gequält wird, es ist grausam und schrecklich und es fehlen einem die Worte, dass es Menschen gibt, die so etwas geniessen. Und trotz der Tatsache, dass wir im 21 Jahrhundert leben, passieren solche Sachen mit dem Einverständnis der Regierung. Die spanische Regierung macht wenig bis nichts gegen Tierquälereien, somit ist es oft gefährlicher den Tieren in Not zu helfen, als es ist sie zu quälen und/oder sie zu töten, weil so niemand etwas weiss und niemand etwas sagen wird.
Die Presse hat uns auch ihre Aufmerksamkeit geschenkt und da diese Proteste durch ganz Spanien gegangen sind, können wir hoffen, dass die, die keine Stimme haben, gehört werden, und dass sich die Menschen der Probleme bewusst werden. Lasst und hoffen, dass einige Menschen zugehört haben, das ist für die Tiere das wichtigste.
Aber ohne Zweifel... bis nächstes Jahr!

Cobie