8/17/2015

Die Geschichte von Trass


Wir wollen Euch heute die Geschichte eines ganz besonderen Hundes erzählen. Trass war erst 4 Monate alt, als er Scooby vor langer Zeit verlassen hat, zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder (sie wurden alle adoptiert). Vor einiger Zeit kam er uns besuchen – allerdings nicht auf die Weise, die er oder wir dachten. Er kam, um zu bleiben. Im Alter von 6 Jahren, nachdem er fast die Hälfte seines Lebens bei einer Familie zuhause gewohnt hat, hatte er keine andere Möglichkeit, als zu Scooby zurückzukehren. Wir werden nicht ins Detail gehen, warum.
Und ja, es hätte eine andere Möglichkeit für ihn geben sollen, so war es nicht ideal…
Wir zeigen Euch Fotos und Videos, wie er sich darauf reagiert hat, wieder in einem Tierheim zu sein. Das erste Bild ist vom Tag seiner Ankunft (er war zwei Tage in diesem Zustand). Später verschwand seine Teilnahmslosigkeit etwas und er begann, sich zu öffnen. Als wir dachten, alles würde sich gut entwickeln, begannen die Schwierigkeiten mit seinen Gefährten. Mit seiner Nervosität und seinem Stress kam ein anderer Hund nicht klar und so wurde er gebissen. Er erholt sich inzwischen davon, allerdings musste er genäht werden und hat ein paar Wunden, die tägliche Pflege erfordern. Aber nicht alle Wunden sind schlimm, diejenigen die am meisten schmerzen, sind die Wunden in seiner Seele, das gebrochene Vertrauen, wieder verlassen worden zu sein. Dank der liebevollen Pflege und Aufmerksamkeit der Menschen bei Scooby erholte er sich langsam.  Zwei Monate hat es gedauert, zwei Monate hin zu einer vorteilhaften Veränderung. Er mag nicht in geschlossenen Bereichen sein, wenn wir ihn zu einem Spaziergang mitnehmen, ist er ein völlig anderer Hund – er läuft völlig relaxt neben einem und schaut einen an, als wollte er sagen: „Siehst Du? Das ist es, was ich brauche“. Er ist freundlich, zärtlich, liebevoll und das einzige was er braucht ist ein neues Zuhause, in dem er die Liebe, das Vertrauen und die Bindung wiederfinden kann, die er verloren hat.


Movie Trass: https://www.youtube.com/watch?v=WCbqJytd7hQ

 

8/13/2015

Neues von Amel

Entgegen unserer Hoffnung konnte Amel noch nicht operiert werfen, die Ärzte haben die Operation verschoben, weil Amel Problem e mit den Atemwegen hat. Seit wir ihn gerettet haben, wird er ständig sediert und nur zum Fressen und Trinken wird die Sedierung leicht verringert – das geht nicht anders, der Kleine hat so schwere Verletzungen dass er die Schmerzen nicht ertragen würde. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sobald es von den Ärzten Neues gibt.
Wir möchten uns bei jedem von Euch für Eure Anteilnahme und Eure Hilfe bedanken! Wir brauchen Eure Hilfe für die Operationskosten und auch um einen Anwalt zu bezahlen, denn darauf wird es wohl hinauslaufen. Wir werden dafür kämpfen, dass dem kleinen Amel Gerechtigkeit widerfährt!
Bitte helft uns!

8/12/2015

Gesteinigt und zum Sterben zurückgelassen – Dringed Hilfe benötigt!



Das ist einer der entsetzlichsten Fälle, mit denen Scooby jemals zu tun hatte. Dieser Welpe wurde in Bermillo de Sayago geborgen, nachdem einer der Leute dort uns benachrichtigt hat, der seine Schreie gehört hat. Was wir sahen, als wir ankamen, werden wir niemals wieder vergessen. Das arme Tier hatte einen Strick um den Hals, sicher um es festzuhalten, während es dermaßen brutal gequält wurde. Die Bestien, die das taten, schlugen seinen Kopf mehrmals mit einem Stein und um sicherzugehen, dass er tot sein würde, begruben sie seinen Kopf, während sie den Rest offen liegen ließen. Wir wissen nicht, wie lange der kleine Amel so da lag aber wir kamen glücklicherweise rechtzeitig, um ihn zu retten und in unsere Klinik zu bringen. Er ist ein einem sehr kritischen Zustand. Wir wissen nicht, ob er überleben wird, aber wenn, wird er vermutlich blind sein und kaum riechen können, denn die Schläge zerstörten seine Stirn und seine Nase. Insgesamt sieht die Prognose sehr schlecht aus, aber wir bei Scooby werden trotzdem alles versuchen, damit er lebt. So Amel die Kraft zum Leben hat, werden wir ihn nicht aufgeben. Heute findet die erste Operation statt und wir drücken die Daumen und hoffen, sie wird erfolgreich sein. Dieser kleine Kerl verdient es zu leben, verdient ein würdevolles Leben, verdient es, herauszufinden, dass nicht alle Menschen Mörder sind und er verdient es, Glück zu finden. Bitte halte durch, kleiner Mann.
 
Meldung in Opinion de Zamora

Wenn Du Amel helfen willst:


 








8/11/2015

Rocio und Miraglos – echtes Schweineleben bei Scooby


Rocio und Miraglos sind die beiden letzten Neuzugänge bei Scooby. Da sie zwei sehr soziale Schweine sind und gern unter Menschen, haben wir für sie einen Bereich geschaffen, in dem sie sich frei unter den Arbeitern und Freiwilligen bei Scooby bewegen können.

Beide Schweine haben keine Zeit verschwendet, ihre neue Umgebung genauestens zu begutachten und sich mit ein paar Annehmlichkeiten anzufreunden, von denen die meisten Schweine nur träumen können.

Rocio muss in ihrem früheren Leben Tierärztin gewesen sein, wir konnten sie nicht vom medizinischen Bereich fernhalten. Sie wuchtete sich zunächst hoch in die Pförtnerloge, in der sie zu bleiben gedachte – zumindest bis sie herausgefunden hatte, woher dieser köstliche Geruch nach etwas Essbarem stammte. Ein paar Minuten später fanden wir sie in der Krankenstation –deren Tür sie hinter sich geschlossen hatte- die Mülleimer durchsuchend nach dem Ursprung weiterer köstlicher Gerüche. Nach dieser harten Arbeit wurde sie in der Ambulanz gefunden. Schlafend. Vermutlich werden wir sie am Nachmittag im Krankenhaus finden, wo sie Operationen durchführt!

Miraglos ist die relaxtere der beiden Schweine, meistens findet man sie im Wasserbassin watend oder am Zaun zum Oldies-Garten dösend. Aber nachts zur Schlafenszeit kann es sein, dass man sie auf dem Sofa vor dem Scooby Büro schlafend findet, die Schnauze an die Sofaarmlehne angekuschelt, als wäre sie ein Kissen.

Also – die Schweine erwarten Euch zukünftig an der Tür und begrüßen Euch mit einem großen oink
So, the pigs are now waiting to greet you all at the door with a big oink oink!
Genießt die Fotos der Abenteuer von Rocio und Miraglos!!!



















8/09/2015

Caracola und Snoop auf dem Country-Festival



An diesem Wochenende, dem 11. Juli, waren wir auf dem Country-Festival von Huercasa in Riaza. Die Veranstalter dieses Festivals hatten uns eingeladen, mit unserem Merchandising und zwei Hunden, die zur Adoption stehen, hinzukommen.
Um 16.00 Uhr waren wir dort und verkauften T-Shirt an die Jüngsten und haben Werbung für Caracola und Snoop gemacht, die begeistert von so viel Aufmerksamkeit waren. Im Laufe des Abends kamen viele Leute und interessierten sich für unsere Arbeit und um uns von den Problemen, die sie in diesem Bereich mit dem Aussetzen von Podencos haben, zu erzählen. Podencos wie Snoop werden zur Jagd gebraucht und sobald sie nicht mehr nützlich sind, erleiden sie das gleiche Schicksal wie die spanischen Galgos, Missbrauch und Verwahrlosung.
Es kamen auch viele Kinder, um unsere Hunde zu streicheln und zu bürsten und obwohl viele Leute sich nach ihnen erkundigt haben, hat sie keiner adoptiert. Nachdem wir diesen Auftritt beendet hatten, haben wir einen langen Spaziergang mit Caracola und Snoop gemacht, der Tag war vorbei und sie hatten noch immer kein Zuhause gefunden, da wollten wir ihnen das geben, was auch für jeden anderen Hund ein ganz normaler Tag gewesen wäre.
Nun zurück bei Scooby ziehen wir die Bilanz des Tages, der sehr positiv war, wir haben viele neue Leute kennengelernt, so wie sie auch die Gelegenheit hatten, uns kennenzulernen und unsere Tiere haben auch einen tollen Tag genossen. Trotzdem können wir ein Gefühl der Trauer nicht verhindern, als Snoop und Caracola ins Tierheim zurückkehrten, wo sie wieder in ihren Paddock zurück mussten. Sie haben viel Zeit mit uns verbracht und obwohl es wunderbare Tiere sind, scheint niemand daran interessiert zu sein, sie zu adoptieren.
Während wir diese Zeilen schreiben, setzen wir all unsere Hoffnung auf jemanden, der bemerkt, wie wunderbar sie sind und dass wir ihnen dann schlussendlich das anbieten können, wonach sie sich so sehr sehnen: ein Zuhause.